Ihr Lieben,
nach fast vier Jahren ist es soweit. Und da ihr hier im Newsletter meine treuesten Leserinnen und Leser seid, erfahrt ihr es zuerst: Ich habe ein neues Buch geschrieben!
Das politischste Buch bisher. Und auch das wichtigste. Hier finden viele Fäden zusammen. Wie entsteht Geld, warum kriselt die Wirtschaft, woher kommt der Frust der Menschen, wieso ist die AfD so stark, womit bekommt man sie wieder klein? Und vor allem: Wie kommen wir zu progressiven Mehrheiten?
Machen wir uns nichts vor: die Ausgangslage ist schlecht. Sehr schlecht. Die AfD ist so stark wie nie. Die deutsche Wirtschaft steckt in einer der längsten Krisen seit dem zweiten Weltkrieg. Viele Menschen haben das Gefühl, ihr Leben ist in den letzten zwei Jahrzehnten schwieriger, teurer und unsicherer geworden. Und das Vertrauen in Politik und Staat schwindet, weil es seit Jahren statt spürbarer Lösungen nur Symbolpolitik gibt. Rechte Symbolpolitik vor allem. Nach dem Motto: viel Show, wenig Wirkung. Der perfekte Nährboden für die AfD.
Angst, Wut, Neid: Rechte spielen mit unseren Gefühlen und lenken sie auf die Falschen – auf Sündenböcke. Auf Geflüchtete, die uns angeblich auf der Tasche liegen. Auf Arbeitslose, die angeblich zu faul zum Arbeiten sind. Auf Arbeitnehmer, die angeblich zu oft krank sind. Und sie simulieren mit symbolischer Härte für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Bürgergeld abschaffen, Grenzen kontrollieren, Familiennachzug aussetzen, Attestpflicht einführen. In Wahrheit bringt das alles aber keine echte Gerechtigkeit. Sondern höchstens Ersatzgerechtigkeit. Nach dem Motto: Ihr habt zwar nicht mehr, dafür aber andere – die Sündenböcke! – weniger.
CDU und SPD machen den Fehler, sich auf diesen Teufelskreislauf einzulassen. Weil sie glauben, dass sie so Wähler von der AfD zurückgewinnen. Die letzten Wahlen und der Bundestrend beweisen: Das funktioniert nicht. Und zwar aus vielen, guten Gründen nicht, die ich in dem Buch analysiere und damit rechte Symbolpolitik bis ins Detail entlarve.
Aber, Vorsicht: Daraus sollte nicht der Reflex folgen, Symbolpolitik als solche abzulehnen. So macht es das progressive Lager bisher. In Regierung, in Opposition, aber auch in der öffentlichen Debatte.
Politik ist immer Symbolpolitik. Die Frage ist nur, was sind die Symbole, wer versteht sie und welche Botschaft senden sie. Warum nicht Symbolpolitik in progressiv? Mit Wirkung, aber auch mit Show. Und mit anderen Symbolen natürlich. Ich glaube, dass wir das Feld der Symbole nicht den Rechten überlassen dürfen. Wir müssen es zurückerobern.
Wie genau und warum genau? Das und vieles mehr erfahrt ihr dann in „Spürt ihr noch was?“, das am 11. Februar 2027 im KiWi-Verlag erscheint. Schon jetzt könnt ihr euch das Buch aber vorbestellen. Sogar mit Signatur und persönlicher Widmung – allerdings nur in begrenzter Anzahl, schnell sein, lohnt sich also.
Bestellen könnt ihr zwar überall, aber Widmung und Signatur gibt es nur über die unabhängige Buchhandlung einzig und artig in Köln.
Außerdem ist es mit Bücher häufig so: Je mehr Verkäufe vor und in der Release-Woche, desto größer die Wirkung, der Einfluss, die Öffentlichkeit. Je mehr von euch also vorbestellen, desto weiter und lauter verbreiten wir die Botschaft des Buches. Für wirklich gerechte Politik, die im Alltag spürbar ist, das Leben der Vielen verbessert, die AfD klein macht und für progressive Mehrheiten sorgt.
Ich sage schon jetzt: Danke, danke, danke. Und ich kann es kaum erwarten, dass ihr euer Exemplar in den Händen haltet.
Herzlich,
Euer Maurice




Auja, mit einer Widmung für unseren Kanzler zum vorzeitigen Ruhestand - bin dabei.
Bin neugierig geworden !