Danke, Herr Höfgen hat (wie immer) den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn man sich die drei konkreten Beispiele jetzt mal prozentual anschaut, erhält man folgendes Bild:
- 28.000 Einkommen und 3 Euro mehr bedeuten 0,01 % mehr
- 9.8000 Einkommen und 917 Euro mehr bedeuten 0,94 % mehr
- 480.000 Einkommen und 917 Euro mehr bedeuten 0,40 % mehr
D. h. der mittlere wird tatsächlich am meisten entlastet und erhält das 87-fache an Entlastung im Vergleich zum 28.000-er.
Und da sage jemand, Herr Linnemann könne nicht rechnen (Doppeltes Augenroll-Emoji - ohne Ironie lässt sich das sonst nicht mehr ertragen).
Die Einkommensteuer ist einfach der falsche Ort um Entlasstungen für die unteren Einkommen zu erreichen.
Trotzdem ist es richtig die Belastung in der Mitte zu verringern. Die Progression ist insgesamt zu hoch und zerstört Arbeitsanreize in der oberen Mittelschicht.
Wichtiger Beitrag! Einmal mehr herzlichen Dank, Maurice, für die Aufklärung. Diese krassen Verteilungseffekte müssten zu einem Aufschrei der Entrüstung führen.
Warum gibt es eigentlich nach oben hin keinen progressiven Steuersatz? 45% und das war’s? Um Milliarden einzufangen, muss der Vorstellungsraum wohl erweitert werden - und sich klar machen, dass bei Milliarden immer noch Millionen übrig bleiben..,, oder? hmmmmmm..
Weil kein Einkommen Milliarden formt. Mit der Einkommensteuer korrigiert man keine Vermögensballungen. Kapitalertragssteuern, Erbschaftssteuern oder Vermögenssteuern sind da die Werkzeuge
Danke Maurice, ich hätte eine allgemeine Frage, zum Wirtschaftswachstum. Kann es Wirtschaftswachstum überhaupt geben, wenn niemand frisches Geld (Ausland, Staatsschulden oder Vermögensauflösungen aus Vorperioden) in die laufende Periode gibt? Quasi Monopoly spielen ohne Geld zu bekommen wenn man über los geht.
Danke, Herr Höfgen hat (wie immer) den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn man sich die drei konkreten Beispiele jetzt mal prozentual anschaut, erhält man folgendes Bild:
- 28.000 Einkommen und 3 Euro mehr bedeuten 0,01 % mehr
- 9.8000 Einkommen und 917 Euro mehr bedeuten 0,94 % mehr
- 480.000 Einkommen und 917 Euro mehr bedeuten 0,40 % mehr
D. h. der mittlere wird tatsächlich am meisten entlastet und erhält das 87-fache an Entlastung im Vergleich zum 28.000-er.
Und da sage jemand, Herr Linnemann könne nicht rechnen (Doppeltes Augenroll-Emoji - ohne Ironie lässt sich das sonst nicht mehr ertragen).
Milchmädchenrechnungen kann er gut...
Im Koalitionsvertrag heißt es doch kleine und mittlere Einkommen, nicht Mittel und Oben.
Maurice Höfgen hat geschrieben, dass mit den Sozialkürzungen unterm Strich Unten und Mitten wahrscheinlich BELASTET werden.
... aber verteidige nur diesen Müll von der Lobby-Partei. Kopfschüttel-Emoji
Sie haben die Ironie nicht verstanden.
Die Einkommensteuer ist einfach der falsche Ort um Entlasstungen für die unteren Einkommen zu erreichen.
Trotzdem ist es richtig die Belastung in der Mitte zu verringern. Die Progression ist insgesamt zu hoch und zerstört Arbeitsanreize in der oberen Mittelschicht.
Wichtiger Beitrag! Einmal mehr herzlichen Dank, Maurice, für die Aufklärung. Diese krassen Verteilungseffekte müssten zu einem Aufschrei der Entrüstung führen.
Ich wünschte du könntest Linnemann in einer Talkshow genau damit konfrontieren, das wäre sooo wichtig! Danke für deine Arbeit!!!
Das trauen sich die konservativen Talkmaster(innen) nicht. Auch weil sie dadurch selbst als ziemlich blöd da stehen würden.
Danke für die Aufarbeitung! Sehr wichtig!
Danke für diesen lesenswerten Text, @Maurice Höfgen! Schade, dass Lars Klingbeil nicht bei Substack ist. Ich würde ihn gern hier taggen.
Das nennt sich Steuerentlastung nach Art der Pharisäerunion.
Die Ärmsten der Armen haben NICHTS davon, diejenigen, die aufgrund zu geringen Einkommens keine Steuern zahlen, die zahlen im Endeffekt drauf.
Das nennt sich dann Sozialpolitik der Union, der ich das Recht abspreche die Buchstaben C,S,D im Namen zu nutzen.
Am Bürgergeld wird manipuliert, leider unter Mithilfe der SPD, während die Gutverdiener noch was dazubekommen.
Schöne neue - verkehrte - Welt.
Warum gibt es eigentlich nach oben hin keinen progressiven Steuersatz? 45% und das war’s? Um Milliarden einzufangen, muss der Vorstellungsraum wohl erweitert werden - und sich klar machen, dass bei Milliarden immer noch Millionen übrig bleiben..,, oder? hmmmmmm..
Weil kein Einkommen Milliarden formt. Mit der Einkommensteuer korrigiert man keine Vermögensballungen. Kapitalertragssteuern, Erbschaftssteuern oder Vermögenssteuern sind da die Werkzeuge
Danke Maurice, ich hätte eine allgemeine Frage, zum Wirtschaftswachstum. Kann es Wirtschaftswachstum überhaupt geben, wenn niemand frisches Geld (Ausland, Staatsschulden oder Vermögensauflösungen aus Vorperioden) in die laufende Periode gibt? Quasi Monopoly spielen ohne Geld zu bekommen wenn man über los geht.