Meiner Meinung nach ist jeder aufklärerische Text von Maurice, besser (und wertvoller für die individuelle Bildung) als die Bitcoin Texte.
„Der Survivorship Bias" ist ein guter Punkt, doch im Bitcoin denken ist die Digitalisierung von Wert ein „Winner-takes-it-all"-Ding. Bedeute: das absterben kleinerer Coins ist dort nicht ein Anzeichen von Gefahr für Bitcoin, sondern ein Zeichen dafür, dass Bitcoin genau das macht was es soll.
Das Bitcoin ist für kriminelle Argument andererseits ist ziemlich schwach, denn für jeden negativen nutzen gibt es auch einen positiven. Auch wenn die bewegten Summen sich unterscheiden mögen, ist sowohl positive als auch negative Nutzung so irrelevant im Vergleich zum Spekulationsaspekt, dass dieses Argument nur Hilft einen Text länger zu machen. (da geben wir uns wohl die Hand).
Das moralische aufladen von Bitcoins Emissionen erscheint auch nicht allzu durchdacht, wenn man bedenkt, was für eine unfassbar unnötige Überproduktion und Wegwerfgesellschaft durch das Fiat-Geld aufrechterhalten und sogar erzwungen wird.
Zum Thema „Bigger-Fool": Was würde denn passieren, wenn alle Welt sich entscheidet die MMT zu verfolgen? Auch wenn sich die MMT-ler der realen Grenzen bewusst wären, wäre die Politik in der Lage diese anzuerkennen, oder würde sie die Konkurrenz zwischen Nationalstaaten nur auf die Spitze treiben?
Ob Fiat oder Bitcoin den Kampf um die Äquivalentform gewinnen kann, kann uns eigentlich egal sein, aber wir könnten mal über die Grenzen dieses Kampfes hinausdenken.
Bitcoin mit anderen gescheiterten Kryptoprojekten zu vergleichen ist meiner Meinung nach falsch. Keine andere Anlageklasse hat die einzigartige Kombination aus Größe (MarketCap), echter Dezentralität, nachgewiesener Stabilität über 16 Jahre, Proof-of-Work-Sicherheit, realer Akzeptanz (siehe Hochinflationsländer), vollständiger Transparenz, Resilienz durch Konsens und Skalierbarkeit über Layer 2. Bitcoin ist daher einmalig und sollte nicht mit gescheiterten Krypto-Projekten in einen Topf geworfen werden.
Was Maurice hier in diesem Artikel nicht erwähnt ist die Marktdynamik, die durch Institutionen und Market Makern ausgenutzt wird. Die Gründe sind alle nur ein Vorwand, um die Kurse zu beeinflussen und Geld zu verdienen durch Liquidationen und Smart Money Concepts. Dahingegen bleiben die Fundamentals von Bitcoin aber gleich. Jeder kauft Bitcoin zu dem Preis, den er verdient :)
ich bin kein Bitcoin-Enthusiast. Ganz im Gegenteil, ein Kritiker dieser Währung aufgrund seines exorbitanten Stromverbrauchs.
Aber ich verfolge den Preis schon seit 2013 und habe die Preisentwicklung mathematisch untersucht.
Das erstaunliche dabei ist, dass es einen berechenbaren Minimalpreis gibt, und die Berechnung bis April 2021 unverändert geblieben ist.
Der Preis besteht mathematisch gesehen aus einer Konstanten, die den inneren Wert des Bitcoins darstellt, und einer Exponentialfunktion, die das Wachstum beschreibt.
Im Jahr 2021 ist dann der innere Wert um 60% eingebrochen, aber das Wachstum blieb unverändert.
Dies geschah aufgrund des Miningsverbots in China und auch in Indien, soweit ich weiß.
USD / BTC = 6 (2^t - 1)^3.3 nach 3/2021 bis 10/2025 (3.25 < t < 4.15)
wobei t die Zeit in Halvingintervallen bedeutet. Momentan sind wir bei t = 4.25
Jetzt scheint der Wert erneut um ca. 50% eingebrochen zu sein, so dass, falls das Wachstum unverändert geblieben ist, sich der Minimalpreis folgendermaßen berechnet:
Das würde bedeuten, dass der Preis in einem Jahr bei ca. 135.000 USD und in zwei Jahren, beim nächsten Halving, bei ca. 250.000 USD läge.
Falls es keinen weiteren Crash geben sollte, was natürlich niemand vorraussagen kann.
Das Interessante an diesen Berechnungen ist, dass man sehr schön erkennen kann, dass es keinen konstanten inneren Wert des Bitcoins gibt, sondern dass der Bitcoinwert lediglich relativ zu seinem vorherigen Wert wächst und dass sich der innere Wert jederzeit ändern kann.
Ob sich auch das Wachstum irgendwann auch verändern wird, ist die Frage, die ich mir momentan stelle.
Warum das alles so gut berechenbar ist, ist mir selbst ein Rätsel. Vielleicht wird das ja eines Tages mal aufgeklärt werden.
Die Herleitung dieser Gleichungen kann man übrigens hier nachlesen, auch wenn es schon etwas her ist, und meine damalige Vorraussage zu optimistisch war. Den aktuellen Crash habe ich natürlich nicht vorrausahnen können.
Gold besitzt auch einen physischen Wert. Man kann es besitzen, in die Hand nehmen und an jemand anderen weitergeben. Als Edelmetall hat es zudem auch praktische Anwendungsgebiete in Computerchips etc. all das hat ein Bitcoin nicht.
Naja, die realen Anwendungsfälle von Gold sind sehr limitiert. Das allermeiste Gold wird gehortet und hat auch nur durch die Spekulation den hohen Wert.
Wie kommst du darauf, dass Bitcoin keine realen Anwendungsfälle hat?
Es wird doch zur Zeit schon viel benutzt. Auch von Kleinanlegern. Schau dir die Chainanalysis-Daten an. Nur, weil einzelne Skeptiker keine Anwendungsfälle sehen, heißt das nicht, dass andere darin keinen sehen können. Natürlich ist die Volatilität momentan noch ein Nachteil in der täglichen Benutzung, aber arme Teile der Welt nutzen Bitcoin schon längst, um nicht die inflationäre Landeswährung zu benutzen (s. Nigeria). Das funktioniert in der Praxis genauso einfach wie Paypal, über das Layer 2 Netzwerk Lightning.
Price leads, narrative follows.
Meiner Meinung nach ist jeder aufklärerische Text von Maurice, besser (und wertvoller für die individuelle Bildung) als die Bitcoin Texte.
„Der Survivorship Bias" ist ein guter Punkt, doch im Bitcoin denken ist die Digitalisierung von Wert ein „Winner-takes-it-all"-Ding. Bedeute: das absterben kleinerer Coins ist dort nicht ein Anzeichen von Gefahr für Bitcoin, sondern ein Zeichen dafür, dass Bitcoin genau das macht was es soll.
Das Bitcoin ist für kriminelle Argument andererseits ist ziemlich schwach, denn für jeden negativen nutzen gibt es auch einen positiven. Auch wenn die bewegten Summen sich unterscheiden mögen, ist sowohl positive als auch negative Nutzung so irrelevant im Vergleich zum Spekulationsaspekt, dass dieses Argument nur Hilft einen Text länger zu machen. (da geben wir uns wohl die Hand).
Das moralische aufladen von Bitcoins Emissionen erscheint auch nicht allzu durchdacht, wenn man bedenkt, was für eine unfassbar unnötige Überproduktion und Wegwerfgesellschaft durch das Fiat-Geld aufrechterhalten und sogar erzwungen wird.
Zum Thema „Bigger-Fool": Was würde denn passieren, wenn alle Welt sich entscheidet die MMT zu verfolgen? Auch wenn sich die MMT-ler der realen Grenzen bewusst wären, wäre die Politik in der Lage diese anzuerkennen, oder würde sie die Konkurrenz zwischen Nationalstaaten nur auf die Spitze treiben?
Ob Fiat oder Bitcoin den Kampf um die Äquivalentform gewinnen kann, kann uns eigentlich egal sein, aber wir könnten mal über die Grenzen dieses Kampfes hinausdenken.
Kriminelle haben in der Geschichte bereits mehrfach die Marschrichtung vorgegeben/mitbestimmt.
Und welche andere Möglichkeit gibt es sich von gierigen Banken (so gierig, dass sie es schaffen pleite zu gehen) unabhängig zu machen sonst?
Bitcoin mit anderen gescheiterten Kryptoprojekten zu vergleichen ist meiner Meinung nach falsch. Keine andere Anlageklasse hat die einzigartige Kombination aus Größe (MarketCap), echter Dezentralität, nachgewiesener Stabilität über 16 Jahre, Proof-of-Work-Sicherheit, realer Akzeptanz (siehe Hochinflationsländer), vollständiger Transparenz, Resilienz durch Konsens und Skalierbarkeit über Layer 2. Bitcoin ist daher einmalig und sollte nicht mit gescheiterten Krypto-Projekten in einen Topf geworfen werden.
Was Maurice hier in diesem Artikel nicht erwähnt ist die Marktdynamik, die durch Institutionen und Market Makern ausgenutzt wird. Die Gründe sind alle nur ein Vorwand, um die Kurse zu beeinflussen und Geld zu verdienen durch Liquidationen und Smart Money Concepts. Dahingegen bleiben die Fundamentals von Bitcoin aber gleich. Jeder kauft Bitcoin zu dem Preis, den er verdient :)
Hallo Maurice,
ich bin kein Bitcoin-Enthusiast. Ganz im Gegenteil, ein Kritiker dieser Währung aufgrund seines exorbitanten Stromverbrauchs.
Aber ich verfolge den Preis schon seit 2013 und habe die Preisentwicklung mathematisch untersucht.
Das erstaunliche dabei ist, dass es einen berechenbaren Minimalpreis gibt, und die Berechnung bis April 2021 unverändert geblieben ist.
Der Preis besteht mathematisch gesehen aus einer Konstanten, die den inneren Wert des Bitcoins darstellt, und einer Exponentialfunktion, die das Wachstum beschreibt.
Im Jahr 2021 ist dann der innere Wert um 60% eingebrochen, aber das Wachstum blieb unverändert.
Dies geschah aufgrund des Miningsverbots in China und auch in Indien, soweit ich weiß.
Hier die vereinfachte Berechnung:
USD / BTC = 15 (2^t - 1)^3.3 vor 3/2021 (t < 3.25)
USD / BTC = 6 (2^t - 1)^3.3 nach 3/2021 bis 10/2025 (3.25 < t < 4.15)
wobei t die Zeit in Halvingintervallen bedeutet. Momentan sind wir bei t = 4.25
Jetzt scheint der Wert erneut um ca. 50% eingebrochen zu sein, so dass, falls das Wachstum unverändert geblieben ist, sich der Minimalpreis folgendermaßen berechnet:
USD / BTC = 3 (2^t - 1)^3.3 nach 10/2015 (t > 4.15)
Das würde bedeuten, dass der Preis in einem Jahr bei ca. 135.000 USD und in zwei Jahren, beim nächsten Halving, bei ca. 250.000 USD läge.
Falls es keinen weiteren Crash geben sollte, was natürlich niemand vorraussagen kann.
Das Interessante an diesen Berechnungen ist, dass man sehr schön erkennen kann, dass es keinen konstanten inneren Wert des Bitcoins gibt, sondern dass der Bitcoinwert lediglich relativ zu seinem vorherigen Wert wächst und dass sich der innere Wert jederzeit ändern kann.
Ob sich auch das Wachstum irgendwann auch verändern wird, ist die Frage, die ich mir momentan stelle.
Warum das alles so gut berechenbar ist, ist mir selbst ein Rätsel. Vielleicht wird das ja eines Tages mal aufgeklärt werden.
Die Herleitung dieser Gleichungen kann man übrigens hier nachlesen, auch wenn es schon etwas her ist, und meine damalige Vorraussage zu optimistisch war. Den aktuellen Crash habe ich natürlich nicht vorrausahnen können.
https://medium.com/coinmonks/bitcoin-will-probably-reach-500k-by-mid-2025-2e29ab4822b9
Die neuen Erkenntnisse werde ich demnächst in einem Update veröffentlichen.
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
―Albert Einstein
Die Frage ist nur, ob es unter den Dummen noch genug mit viel Kapital gibt ...
Die Argumente für den Bitcoin Verfall leuchten mir mehr oder weniger ein.
Aber warum bleibt der Wert Gold stabil ? Ist doch eine ähnliche Storyline , oder ?
Gold besitzt auch einen physischen Wert. Man kann es besitzen, in die Hand nehmen und an jemand anderen weitergeben. Als Edelmetall hat es zudem auch praktische Anwendungsgebiete in Computerchips etc. all das hat ein Bitcoin nicht.
Naja, die realen Anwendungsfälle von Gold sind sehr limitiert. Das allermeiste Gold wird gehortet und hat auch nur durch die Spekulation den hohen Wert.
Wie kommst du darauf, dass Bitcoin keine realen Anwendungsfälle hat?
Es wird doch zur Zeit schon viel benutzt. Auch von Kleinanlegern. Schau dir die Chainanalysis-Daten an. Nur, weil einzelne Skeptiker keine Anwendungsfälle sehen, heißt das nicht, dass andere darin keinen sehen können. Natürlich ist die Volatilität momentan noch ein Nachteil in der täglichen Benutzung, aber arme Teile der Welt nutzen Bitcoin schon längst, um nicht die inflationäre Landeswährung zu benutzen (s. Nigeria). Das funktioniert in der Praxis genauso einfach wie Paypal, über das Layer 2 Netzwerk Lightning.