Spektakulärer Faktencheck! Auf der Basis dieser Zahlen, die ja hoffentlich kein Geheimwissen sind, schmerzt es umso mehr, den politischen "Scheindebatten" (Tom Krebs), die die Medien dominieren, zuhören zu müssen. Und das ist ja wirklich der springende Punkt: Das Geschäftsmodell der zu vergesellschaftenden Konzerne sind knappe teure Wohnungen - von daher besteht keinerlei Systemanreiz für eine marktliberale Lösung des Wohnproblems.
Wie wahr, wie wahr! Wenn die privaten Wohnungskonzerne die Lösung für die Wohnungskrise wäre, dann dürfte es sie ja gar nicht geben. Nie konnten sie freier schalten und walten. Höchste Zeit, das Ruder herumzureißen und ein Signal zu setzen für eine am Gemeinwohl orientierte Wohnungspolitik. Gegen alle Widerstände.
Super Artikel. Danke für die Zahlen mit den Neubauten, kannte ich noch nicht.
Ganz prinzipiell sind es ja auch zwei verschiedene Themen: 1. Wie kriege ich mehr Wohnungen gebaut? 2. Wie kriege ich den Wohnungsbestand vernünftig vermietet (ohne Abzocke und Dividenden)? Wenn eine Lösung für 2. Vergesellschaftung ist, muss man nicht dagegen argumentieren, dass diese 1. nicht löst.
Das Argument ist auch noch aus einem anderen Grund ein klassischer rhetorischer Trick: Die Vergesellschaftung hat nicht das Ziel neuen Wohnraum zu schaffen. Hier wird bewusst ein Aspekt angegriffen, der gar nicht zur Rede steht.
Die hysterischen Reaktionen aus der CDU und der Medienlandschaft zeigen, dass hier genau das richtige Thema gefunden wurde. Unbedingt dranbleiben und den Druck erhöhen!
Danke für diese Fakten, die man perfekt in die private Debatte einbringen kann. Es ist bemerkswert, wie wenig sie bekannt sind oder die mediendominierten Beiträge unkritisch übernommen werden.
In diesem Zusammenhang will ich auf den Wiener Weg hinweisen und auf das Interview mit dem Wiener Bürgermeister zu dem ganzen Thema. Aber das wird von den Kritikern ignoriert und tot geschwiegen und die Medien machen da mit, ohne ihrem Auftrag als unabhängige sogenannte 4. Gewalt nachzukommen. Der Bürgermeister kritisiert auch das rausfallen aus der Bindung nach 30 Jahren. Mit öffentlichen Mitteln gebaute Wohnungen wird nach 30 Jahren richtig Kohle gemacht. Aber in Deutschland ist dem Kapital und der Rendite alles unterzuordnen. Nicht nur WOhnungen, sondern auch Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Reha Einrichtungen. Ich warte nur darauf, bis auch Schulen und Universitäten dran sind, damit wir endlich nur mehr "dumme" Konsumenten haben.
Neubau findet durch eine Vergesellschaftung dennoch nicht statt. Die beiden wichtigsten Punkte bei der Vergesellschaftung sind für mich sind einerseits die Mieter:innen, die dann womöglich niedrigere Mieten bezahlen müssen, da nicht mehr die Renditen der Aktionär:innen im Vordergrund stehen und andererseits bekommt die Politik mehr Handlungsmöglichkeiten auf dem Mietmarkt in die Hand. Man könnte bspw. ein Wohn-Ticket nach Wiener Vorbild einführen, bei dem es transparente Vergabekriterien gibt. Der Knackpunkt sind für mich allerdings die nötigen Entschädigungszahlungen nach einer Vergesellschaftung. Das sind Mittel die zumindest kurzfristig im Wohnbau bzw. bei der Wohnbauförderung fehlen werden, aber auch nicht verschwinden, weil man dafür ja Wohnraum bekommt. Langfristig muss mEn die Wohngemeinnützigkeit stärker genutzt werden um Wohnraum zu schaffen. Anders als bei der Förderung im sozialen Wohnungsbau sollte da gelten „ein Mal gefördert, immer gebunden.“ so wie vor der Abschaffung 1990 und wie es in Österreich derzeit ist.
Ein möglich Vergesellschaftung in Berlin ist nicht die Lösung des Problems, aber sie wird es nicht zwangsläufig verschärfen und gibt er Stadt ein potenzielles Werkzeug in die Hand die Situation vieler Menschen zu verbessern.
Mit der Suggestion die grossen Wohnungskonzerne würden ja sowieso nicht bauen ein Scheinargument eingebaut, denn diese Bauen oder Reissen ab und bau darauf neu sobald gegenüber dem Bestand vorteilhafter; den Punkt es wird dann *erst recht* nicht mehr investiert ausgelassen nicht zugelassen, den Punkt mit solch einem Verhalten gerade grosse Konzerne mt grosser Kapitalkraft damit hoher Effizentfähgkeit bei Kosten zu verschrecken ebenfalls nicht; das Vergesellschaftung dann weitere Fragen aufwirft etwa ob als nächstes die bösen Baukonzerne dran sind unerwähnt; spektakulär/überzogen von Faktencheck sprechen, dabei auf de Thematik der Anrezstrukturen nicht eingehen; nicht zu vergessen mit Prozentsätzen spielen; den Punkt die Baukonzerne mt grossen Bestand wollen gerne den Marktwert hres Bestandes in der Bilanz erhalten/Abschreibungen vermeiden als nehmen Scheinargument dies würde belegen diese wollten ja sowieso nicht bauen
Ernstgemeint oder nur pseudo-linke Spinnerei und zwecks Aufbau Community/Daten zur *unabhängigen Monetarisierung*?
Falls ernstgement:Im Hintergrund wabert da der Sozialsmusgedanke mit seiner bekannt Bedarfsdeckenden Kapitalismusüberlegenheit wie zuletzt mt der DDR ja ausreichend bewiesen
Falls Monetarisierung dann dürfte die Community nicht ausreichen.
Einen Aspekt sehe ich in der Diskussion noch nicht berührt.
Abgenommen die Linke in Berlin schafft die Vergesellschaftung von 400.000 Wohnungen - was ich für gut halten würde. Damit hätte der Senat noch keinen zusätzlichen Wohnraum geschaffen. In den übernommenen Wohnungen leben ja Mieter.
Ich vermute, ich übersehe da etwas. Aber ich kommen nicht dahinter.
Oder geht es bei der Diskussion nur darum, dass die öffentliche Hand wieder ausreichend Wohnraum selbst bewirtschaftet und damit auf mittlere bis längere Sicht den Markt entlaste?
Tatsächlich habe ich gerade festgestellt, dass ich in Substack 2 Ebenen finde: eine Ebene mit 6 Kommentaren und eine mit einem Kommentar (nicht meiner).
Ohne Ihren Hinweis wäre ich nicht darauf gekommen, dass es weitere Kommentare gibt.
Ok, die Diskussionen sind entkoppelt. Das erklärt mein „nicht verstehen“. Danke auch dafür.
Da die Neubau-Wohnungsbauwirtschaft gar nicht betroffen ist erübrigt sich doch die Frage ?
In Berlin ist der Mietendeckel auf die Altbauten vor 2014 beschränkt daher ist auch der Deckel nicht für ein Neubau hinderlich.
Andere Probleme, die beispielsweise die ökonomische Bedeutung der Lage von Immobilien betrifft, sind leider auf einer anderen Ebene noch nicht im Fokus der Diskussionen.
Spektakulärer Faktencheck! Auf der Basis dieser Zahlen, die ja hoffentlich kein Geheimwissen sind, schmerzt es umso mehr, den politischen "Scheindebatten" (Tom Krebs), die die Medien dominieren, zuhören zu müssen. Und das ist ja wirklich der springende Punkt: Das Geschäftsmodell der zu vergesellschaftenden Konzerne sind knappe teure Wohnungen - von daher besteht keinerlei Systemanreiz für eine marktliberale Lösung des Wohnproblems.
immer wieder toll deine Analysen zu lesen. machen mich im umfeld stark, bei leuten die nur an sich denken.
Wie wahr, wie wahr! Wenn die privaten Wohnungskonzerne die Lösung für die Wohnungskrise wäre, dann dürfte es sie ja gar nicht geben. Nie konnten sie freier schalten und walten. Höchste Zeit, das Ruder herumzureißen und ein Signal zu setzen für eine am Gemeinwohl orientierte Wohnungspolitik. Gegen alle Widerstände.
Super Artikel. Danke für die Zahlen mit den Neubauten, kannte ich noch nicht.
Ganz prinzipiell sind es ja auch zwei verschiedene Themen: 1. Wie kriege ich mehr Wohnungen gebaut? 2. Wie kriege ich den Wohnungsbestand vernünftig vermietet (ohne Abzocke und Dividenden)? Wenn eine Lösung für 2. Vergesellschaftung ist, muss man nicht dagegen argumentieren, dass diese 1. nicht löst.
Das Argument ist auch noch aus einem anderen Grund ein klassischer rhetorischer Trick: Die Vergesellschaftung hat nicht das Ziel neuen Wohnraum zu schaffen. Hier wird bewusst ein Aspekt angegriffen, der gar nicht zur Rede steht.
Die hysterischen Reaktionen aus der CDU und der Medienlandschaft zeigen, dass hier genau das richtige Thema gefunden wurde. Unbedingt dranbleiben und den Druck erhöhen!
Ja!
Danke für diese Fakten, die man perfekt in die private Debatte einbringen kann. Es ist bemerkswert, wie wenig sie bekannt sind oder die mediendominierten Beiträge unkritisch übernommen werden.
In diesem Zusammenhang will ich auf den Wiener Weg hinweisen und auf das Interview mit dem Wiener Bürgermeister zu dem ganzen Thema. Aber das wird von den Kritikern ignoriert und tot geschwiegen und die Medien machen da mit, ohne ihrem Auftrag als unabhängige sogenannte 4. Gewalt nachzukommen. Der Bürgermeister kritisiert auch das rausfallen aus der Bindung nach 30 Jahren. Mit öffentlichen Mitteln gebaute Wohnungen wird nach 30 Jahren richtig Kohle gemacht. Aber in Deutschland ist dem Kapital und der Rendite alles unterzuordnen. Nicht nur WOhnungen, sondern auch Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Reha Einrichtungen. Ich warte nur darauf, bis auch Schulen und Universitäten dran sind, damit wir endlich nur mehr "dumme" Konsumenten haben.
Neubau findet durch eine Vergesellschaftung dennoch nicht statt. Die beiden wichtigsten Punkte bei der Vergesellschaftung sind für mich sind einerseits die Mieter:innen, die dann womöglich niedrigere Mieten bezahlen müssen, da nicht mehr die Renditen der Aktionär:innen im Vordergrund stehen und andererseits bekommt die Politik mehr Handlungsmöglichkeiten auf dem Mietmarkt in die Hand. Man könnte bspw. ein Wohn-Ticket nach Wiener Vorbild einführen, bei dem es transparente Vergabekriterien gibt. Der Knackpunkt sind für mich allerdings die nötigen Entschädigungszahlungen nach einer Vergesellschaftung. Das sind Mittel die zumindest kurzfristig im Wohnbau bzw. bei der Wohnbauförderung fehlen werden, aber auch nicht verschwinden, weil man dafür ja Wohnraum bekommt. Langfristig muss mEn die Wohngemeinnützigkeit stärker genutzt werden um Wohnraum zu schaffen. Anders als bei der Förderung im sozialen Wohnungsbau sollte da gelten „ein Mal gefördert, immer gebunden.“ so wie vor der Abschaffung 1990 und wie es in Österreich derzeit ist.
Ein möglich Vergesellschaftung in Berlin ist nicht die Lösung des Problems, aber sie wird es nicht zwangsläufig verschärfen und gibt er Stadt ein potenzielles Werkzeug in die Hand die Situation vieler Menschen zu verbessern.
Linker Populismus getarnt als Faktencheck...
Mit der Suggestion die grossen Wohnungskonzerne würden ja sowieso nicht bauen ein Scheinargument eingebaut, denn diese Bauen oder Reissen ab und bau darauf neu sobald gegenüber dem Bestand vorteilhafter; den Punkt es wird dann *erst recht* nicht mehr investiert ausgelassen nicht zugelassen, den Punkt mit solch einem Verhalten gerade grosse Konzerne mt grosser Kapitalkraft damit hoher Effizentfähgkeit bei Kosten zu verschrecken ebenfalls nicht; das Vergesellschaftung dann weitere Fragen aufwirft etwa ob als nächstes die bösen Baukonzerne dran sind unerwähnt; spektakulär/überzogen von Faktencheck sprechen, dabei auf de Thematik der Anrezstrukturen nicht eingehen; nicht zu vergessen mit Prozentsätzen spielen; den Punkt die Baukonzerne mt grossen Bestand wollen gerne den Marktwert hres Bestandes in der Bilanz erhalten/Abschreibungen vermeiden als nehmen Scheinargument dies würde belegen diese wollten ja sowieso nicht bauen
Ernstgemeint oder nur pseudo-linke Spinnerei und zwecks Aufbau Community/Daten zur *unabhängigen Monetarisierung*?
Falls ernstgement:Im Hintergrund wabert da der Sozialsmusgedanke mit seiner bekannt Bedarfsdeckenden Kapitalismusüberlegenheit wie zuletzt mt der DDR ja ausreichend bewiesen
Falls Monetarisierung dann dürfte die Community nicht ausreichen.
Moin Herr Höfgen, Danke für diesen Beitrag.
Einen Aspekt sehe ich in der Diskussion noch nicht berührt.
Abgenommen die Linke in Berlin schafft die Vergesellschaftung von 400.000 Wohnungen - was ich für gut halten würde. Damit hätte der Senat noch keinen zusätzlichen Wohnraum geschaffen. In den übernommenen Wohnungen leben ja Mieter.
Ich vermute, ich übersehe da etwas. Aber ich kommen nicht dahinter.
Oder geht es bei der Diskussion nur darum, dass die öffentliche Hand wieder ausreichend Wohnraum selbst bewirtschaftet und damit auf mittlere bis längere Sicht den Markt entlaste?
Können Sie mir auf die Sprünge helfen?
Der Kommentar von Michael Lehn dazu. Es sind 2 verschiedene Probleme.
Tatsächlich habe ich gerade festgestellt, dass ich in Substack 2 Ebenen finde: eine Ebene mit 6 Kommentaren und eine mit einem Kommentar (nicht meiner).
Ohne Ihren Hinweis wäre ich nicht darauf gekommen, dass es weitere Kommentare gibt.
Ok, die Diskussionen sind entkoppelt. Das erklärt mein „nicht verstehen“. Danke auch dafür.
Ja die Kommentarsektion kann ein bisschen unübersichtlich sein haha, geht mir da manchmal ähnlich.😂👍
5:1😂
Da die Neubau-Wohnungsbauwirtschaft gar nicht betroffen ist erübrigt sich doch die Frage ?
In Berlin ist der Mietendeckel auf die Altbauten vor 2014 beschränkt daher ist auch der Deckel nicht für ein Neubau hinderlich.
Andere Probleme, die beispielsweise die ökonomische Bedeutung der Lage von Immobilien betrifft, sind leider auf einer anderen Ebene noch nicht im Fokus der Diskussionen.