Diskussion über diese Post

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Avatar von Hajo Zeller

Alles richtig - wobei ich "drittens: ökonomisch" deutlich stärker gewichten würde.

Problem: Wer erklärt der ökonomischen Laienspielerschar in Berlin, - man glaubt, wer ein Unternehmen halbwegs erfolgreich geführt hat, verstünde auch etwas von Wirtschaft, - dass es der bundesdeutschen Wirtschaft vor allem an "kaufkräftiger Nachfrage" mangelt.

Und wer Spitzenverdiener bei der Einkommensteuer entlastet, kurbelt nicht in erster LInie die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen an, sondern erhöht die Sparquote, was nichts anderes als eine zusätzliche Nachfrage nach solventen Schuldnern bedeutet. Und wer ist der solventeste Schuldner? Richtig: Der Staat. Schreck lass nach.

Und wer die Mehrwertsteuer erhöht, würgt die schwache Nachfrage weiter ab, wie Maurice korrekt ausführt.

Es wäre so einfach: Flassbeck, Höfgen und Ehnts als Staatssektretäre im Wirtschafts- und Finanzministerium als Brüder im Geiste von Lautenbach und Stützel installieren und es gäbe in Deutschland zumindest ökonomisch einen Funken Hoffnung. Naja, man wird ja auch mal ein wenig träumen dürfen.

Avatar von MemeMachine

Wenn für jedes Jahr, in dem Maurice diese durchaus vernünftige Empfehlung der Senkung der Mehrwertsteuer ausspricht, die Mehrwertsteuer nur um 1% sinken würde, würde es nicht mehr lange dauern und wir würden nirgends mehr Mehrwertsteuer zahlen müssen.

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