Jedes verdammte Mal wieder, wenn die Konservativen einen Entlastungsvorschlag machen kommt die Einkommenssteuer ins Spiel. Obwohl diese Entlastung im Einkommensgefüge oben stärker wirkt als unten. Der Preis darf natürlich nicht angefasst werden, denn der ist ja „marktgerecht und sendet stets das richtige Signal“. Obwohl der Preisdeckel gerade kleinere Einkommen stärker entlastet als größere. Die Annahme, dass der von Kartellen dominierte Energiemarkt ein „richtiges Signal“ senden könnte, ist so absurd, dass ich jedes Mal in die Tischkante beißen könnte, wenn ich das höre.
Man könnte auch einfach den Preis für das Deutschlandticket halbieren. Das wäre noch zielgenauer als der Tankrabatt, es würden nämlich genau die davon profitieren, die ohnehin schon auf den ÖPNV setzen und damit die Umwelt schonen. Das wäre in meinen Augen nochmal besser, als der Tankrabatt und deutlich besser, als ein Anheben der Pendlerpauschale.
Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Hilfen: Diejenigen mit geplanter Lenkungswirkung und die, die in Krisen entlasten sollen. Erstere wirken mittel- bis langfristig, weil Menschen damit dazu gebracht werden, grundlegende Konzepte anzupassen. Letztere müssen kurzfristig wirken, da auch die Krisen kurzfristig und hart wirken.
Den Preis des Deutschlandtickets zu halbieren hat eine mittel- bis langfristige Lenkungswirkung und keine Entlastung zu den Kosten der gegebenen Krise. Diese Kosten betreffen kurzfristig nur Auto- und Lieferfahrer und energiebedürftige Produktionen.
Mittelfristig wird sich dies als genereller Preisschock auf fast sämtliche Produkte niederschlagen, wenn es beim Spritpreis keine kurzfristige Entlastung gibt. Und damit wird es dann besonders niedrige und mittlere Einkommen treffen. Insofern ist eine Neuauflage des Tankrabatts tatsächlich das beste, was man tun könnte, um dieser Entwicklung zu begegnen. Auch wenn er seine Nachteile hat.
Ja, solche Vorschläge höre ich von Städtern öfters, die direkt vor ihrer Wohnung in die U-Bahn steigen, die alle 10 Minuten vorbeirauscht, dann anschießend fünf Minuten zum Bahnhof fahren und denen das Deutschlandticket aber immer noch zu teuer ist.
Leute, wacht doch bitte mal auf. Es gibt Menschen, die sind auf das Auto angewiesen. Ich bin einer von ihnen. Mein öffentlicher Nahverkehr ist quasi nicht existent. Ich zahle aktuell 70 Euro für ne Tankfüllung, also alleine mit einer Tankfüllung deutlich mehr als ein Deutschlandticket im Monat kostet.
Nicht falsch verstehen, ich bin absolut für mehr öffentlichen Nahverkehr, aber das wird leider nicht überall funktionieren (können).
Mit dem Deutschlandticket hat man eine preiswerte Alternative überall dort, wo man gut angebunden ist. Der Rest guckt in die Röhre und zahlt aktuell 2,30 Euro pro Liter Diesel oder Benzin. Und nein, ich fahre auch nicht zum Spaß kreuz die quer durch die Gegend. Ich muss halt auf Arbeit, damit der Staat was hat, was er ausgeben kann - für solche Kotztüten wie Frau Reiche z.B….
Jedes verdammte Mal wieder, wenn die Konservativen einen Entlastungsvorschlag machen kommt die Einkommenssteuer ins Spiel. Obwohl diese Entlastung im Einkommensgefüge oben stärker wirkt als unten. Der Preis darf natürlich nicht angefasst werden, denn der ist ja „marktgerecht und sendet stets das richtige Signal“. Obwohl der Preisdeckel gerade kleinere Einkommen stärker entlastet als größere. Die Annahme, dass der von Kartellen dominierte Energiemarkt ein „richtiges Signal“ senden könnte, ist so absurd, dass ich jedes Mal in die Tischkante beißen könnte, wenn ich das höre.
Wirklich: jedes verdammte Mal.
So!
Mehr Netto vom Brutto macht mich deswegen immer stutzig!
Puh, ich hatte tatsächlich schon “Penner entlassen” gelesen und mich gefreut. Aber nee, sie darf weiterhin rumstümpern.
Man hat das Gefühl, diese Personalie hat jemand zu verantworten, der unser Land abgrundtief hassen muss…
Man könnte auch einfach den Preis für das Deutschlandticket halbieren. Das wäre noch zielgenauer als der Tankrabatt, es würden nämlich genau die davon profitieren, die ohnehin schon auf den ÖPNV setzen und damit die Umwelt schonen. Das wäre in meinen Augen nochmal besser, als der Tankrabatt und deutlich besser, als ein Anheben der Pendlerpauschale.
Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Hilfen: Diejenigen mit geplanter Lenkungswirkung und die, die in Krisen entlasten sollen. Erstere wirken mittel- bis langfristig, weil Menschen damit dazu gebracht werden, grundlegende Konzepte anzupassen. Letztere müssen kurzfristig wirken, da auch die Krisen kurzfristig und hart wirken.
Den Preis des Deutschlandtickets zu halbieren hat eine mittel- bis langfristige Lenkungswirkung und keine Entlastung zu den Kosten der gegebenen Krise. Diese Kosten betreffen kurzfristig nur Auto- und Lieferfahrer und energiebedürftige Produktionen.
Mittelfristig wird sich dies als genereller Preisschock auf fast sämtliche Produkte niederschlagen, wenn es beim Spritpreis keine kurzfristige Entlastung gibt. Und damit wird es dann besonders niedrige und mittlere Einkommen treffen. Insofern ist eine Neuauflage des Tankrabatts tatsächlich das beste, was man tun könnte, um dieser Entwicklung zu begegnen. Auch wenn er seine Nachteile hat.
Ja, solche Vorschläge höre ich von Städtern öfters, die direkt vor ihrer Wohnung in die U-Bahn steigen, die alle 10 Minuten vorbeirauscht, dann anschießend fünf Minuten zum Bahnhof fahren und denen das Deutschlandticket aber immer noch zu teuer ist.
Leute, wacht doch bitte mal auf. Es gibt Menschen, die sind auf das Auto angewiesen. Ich bin einer von ihnen. Mein öffentlicher Nahverkehr ist quasi nicht existent. Ich zahle aktuell 70 Euro für ne Tankfüllung, also alleine mit einer Tankfüllung deutlich mehr als ein Deutschlandticket im Monat kostet.
Nicht falsch verstehen, ich bin absolut für mehr öffentlichen Nahverkehr, aber das wird leider nicht überall funktionieren (können).
Mit dem Deutschlandticket hat man eine preiswerte Alternative überall dort, wo man gut angebunden ist. Der Rest guckt in die Röhre und zahlt aktuell 2,30 Euro pro Liter Diesel oder Benzin. Und nein, ich fahre auch nicht zum Spaß kreuz die quer durch die Gegend. Ich muss halt auf Arbeit, damit der Staat was hat, was er ausgeben kann - für solche Kotztüten wie Frau Reiche z.B….