18 Kommentare
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Avatar von GabiAC60
Nov 18Bearbeitet

Leider hat die SPD jeden Mut und die komplette Weitsicht verloren. Es tut fast schon weh zuschauen zu müssen, wie sich diese einstmals gute Partei selbst versenkt! Sie ist zum reinen Steigbügelhalter für die rechtslastge CDU-CSU verkommen, und schafft es nicht einmal bereits vereinbarte Verbesserungen durchzusetzen! Es ist gleichsam traurig und beschämend, wie sich diese früher sozialdemokratische Arbeiterpartei wegduckt, bis zur Bedeutungslosigkeit!

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Avatar von Spatz

Die SPD existiert seid ca. 150 Jahren. Seid ca. 107 Jahren ist sie SPD schon unterhalb des Gullideckels verschwunden. Nicht umsonst ist sie auch als "Verräter Partei" unter Kennern verschrieben.

Vielleicht solltest man die SPD nach so langer Zeit mal endlich loslassen und sterben lassen.

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Avatar von Janette Schaefer

Selten so einen Bulschitt gekesen

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Avatar von Spatz

Bist wohl von der SPD. Wenn nicht, dann laber kein geistigen Dünnpfiff und gib mal konstruktive Kritik in Form einer Widerlegung.

Ansonsten einfach beim nächsten Mal die Grässe halten.

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Avatar von Janette Schaefer

Anstand?Wie reden Sie?Bevor Sie sich unterhalten Sollten Sie sich überlegen,offen eine Diskussion zu führen?Bildung?

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Avatar von Spatz

Ich habe mich nur angepasst. Oder ist Zitat:"Selten solch ein Bulschitt gekesen." Ein neuer deutsch Akt der Bildung.

Ich persönlich warte noch auf Ihre Erklärung zu meinen angeblich unsinnigen Kommentar.

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Avatar von Georg Kronberger

Es ist natürlich auch eine Frage des Personals in der Führungsetage. Seit Schröder üfhlen sich immer mehr als Genosse der Bosse, den als Anwalt der Arbeitnehmer, Kinder, Mütter und sozial Abgehängte. Wie hat es Dieter Hildebrand einmal gesagt: wie will ich mit der Faust auf den Tisch hauen, wenn ich überall die Finger drinnen habe. Es scheint alles verloren zu sein, mit AfD und CDU und CSU wird es fürchtbar werden. Dann ist es aber zu spät. Die notwendigen Gesetze sind bereits beschlossen worden, weil man nicht über die Nasenspitze hinaus gedacht hat.

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Avatar von Spatz

Und wie zeigte schon die Vergangenheit: "Ohne die Millionen enttäuschend Sozialisten aus den Reihen der SPD hätte Hilter und die NSDAP keine Unterstützer gehabt für ihre Verbrechen."

Ich kann nur soviel sagen, die AfD wird nicht schlechter sondern einfach das Selbe von Rechts sein.

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Avatar von Jasmin Mittag

Das sind alles tolle Vorschläge. Für die Linke. Und evtl Grünen.

Die SPD wird nichts davon umsetzen. Zumindest wenn die SPD mit der Union regiert, ist sie ausschließlich ein Mehrheitsbeschaffer.

Hoffentlich zerbricht das Bild von der SPD weiter. Gut für die Linke. Die ja scheinbar gerafft hat wie man für den Sozialstaat und Gerechtigkeit sogar mit Wirtschaftsthemen argumentieren kann.

Nur wie man mit Konservativen streitet, das haben sie noch nicht raus. Das man da immer die Grundannahme haben muss dass die lügen bzw scheiße labern. Wahlweise weil sie böse sind, oder einfach tatsächlich nichts von Wirtschaft verstehen.

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Avatar von Rolf Kullmann

Ich kann Euch alle, die Ihr jetzt so reagiert habt, verstehen.

Bin seit 1970 (Ostpolitik Willy Brandt) Mitglied dieser Partei, habe Höhen und Tiefen erlebt, habe lange überlegt, ob ich noch weiter Mitglied DIESER Partei bleiben möchte und schwanke immer noch.

Diese Partei muss sich von innen heraus erneuern und neue Ziele setzen.

Es reicht nicht, sozusagen "brown noser" für die Pharisäerunion zu sein und denen Stimmen zu leihen für den Umbau dieser Demokratie zu einem rechtspopulistischen Staat.

Merz, Dobrindt, Weimer, Spahn, Reiche und Linnemann katapultieren uns zurück in die Birne-Ära der 80-er.

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Avatar von Hajo Zeller

Maurice schreibt: «Also: Worauf warten, SPD?»

Und wovon träumst Du nachts?

Im Ernst:

Die Sozialdemokraten haben sich von sich selbst entfremdet. Sie haben den Anspruch des Primats der Politik über die Ökonomie aufgegeben und ihren Handlungsspielraum durch Regeln wie die Schuldenbremse selbst beschränkt. Sie haben „den Markt“ als handelndes Subjekt akzeptiert, „ihm“ hat sich nun auch die Demokratie anzupassen.

Sie haben das Hayeksche Ziel der Durchsetzung des Liberalismus als absolutes Prinzip sozialer Organisation zumindest auf der Führungsebene gedanklich akzeptiert und übernommen. https://www.youtube.com/watch?v=vzUNwWpk6CE

Unter diesen Voraussetzungen eine Reform der SPD von innen heraus anzustreben, wie dies in einigen Kommentaren anklingt, ist aller Ehren wert. Aber ich fürchte leider völlig sinnlos. Auf der parteipolitischen Ebene in Deutschland bleiben lediglich Die Linke und das BSW, um den Sozialstaat zu retten.

Wobei selbst in diesen Parteien die Kräfte, die wirtschaftspolitisch das Wort "Nachfrage" sinnvoll einsetzen können, auch eher dünn gesät sind.

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Avatar von Stefan Frischauf

Danke, @Maurice für diesen Aufschlag. Einmal mehr!

Bin 2020 im verflixten 7. Jahr aus der SPD ausgetreten, wohne aber in einem durchmischten ehemaligen Arbeiter-/ Industrieviertel hinterm HBF und sehe und höre dort an der Basis eine gewisse Ratlosigkeit im zuletzt wieder besuchten OV. Und werde wahrscheinlich nach sehr freundlicher Aufnahme dort wieder eintreten, um diese u.a. Themen besser mit den Genossen, denen ich ja auch die Gründe für meinen Austritt 2020 dargelegt habe zu koordinieren. Insofern, @GabiAC60 und @bonzy: Ihr habt ja Recht! Und, @Georg Kronberger: völlig richtig! Aber: ohne eine wieder neu sich aufbauende SPD wird's nicht gehen.

Dafür bedarf es aber auch scharfer Programmatiken, die entsprechend die Themen des 21. Jahrhunderts aufnehmen und in sozialdemokratische Forderungen umformen. Und so prekarisierte Allgemeinheiten wieder ansprechen! Auch, um so RRG als Zweckbündnis bis hin zur Koalitionsfähigkeit auszubauen.

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Avatar von Lily Mo
Nov 18Bearbeitet

Finde deine Wiedereintrittspläne stark!

Bin seit 2022 Mitglied und seit einem knappen Jahr da wo ich jetzt grad wohne aktiv, und an der Basis bei uns gibt es nicht viel zu meckern. Außer halt, dass wir auf Bundesebene dann eben doch nichts zu melden haben (eine Bundestagsabgeordnete allein - ok, ich zähle in der ehemaligen Fraktion immerhin 3 stabile - gegen eine de facto nach rechts gerutschte PL [ich sehe da nichts außer Floskeln] und einen Seeheimer Kreis kann halt nicht viel ausrichten).

Bezüglich der Parteierneuerung: ich scheiße ehrlich gesagt so ein bisschen auf die Medienbekanntheit einzelner Gesichter, und wie lang oder wie jung(!) sie schon in der Politik sind. Mir wäre lieber, wir würden mit einer tatsächlichen Welle an Bottom-Up-Erneuerung in den Medien stehen, mit ganzen OVs voller fleißiger, aber nicht machtgeiler Menschen dahinter. Von dem her klingt das, was ihr da vorhabt gut und richtig. Ich hoffe, bei uns gelingt das auch.

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Avatar von bonzy

Auf die SPD warten? Das crazy!

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Avatar von Matthias Schulte

Tatsache ist nunmal auch, dass die SPD dafür absehbar keine Mehrheiten im Bundestag findet. Und daher ist SPD Bashing nicht hilfreich. Das Problem liegt eindeutig in der CDU/CSU, die einst auch soziale Marktwirtschaft wollten. In der CDU, ja der Fisch stinkt vom Kopf, ist gar nicht Merz, dem ich glaube, dass seine Prio in der europäischen Einigung liegt und nicht im Sozialen, das Problem, sondern Reiche, Spahn, et al. sowie profilierungssüchtige JUler und dieses ständige Nachäffen der AfD, sind die Probleme des Sozialstaates.

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Avatar von Martin

Danke Maurice für diesen super Artikel.

Tatsächlich gibt es auch in der SPD noch die sozialen Stimmen nur werden die von der aktuellen Führung halt eingedampft

Ich hoffe das es in Zukunft mehr Philipp Türmers und Marcel Hopps in die Spitze schaffen denn ansonsten ist die SPD auf einem guten Weg zu einer sonstigen Partei zu werden

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Avatar von YUNG_LENIN

Als hätten Sozialdemokraten nicht schon immer in der Not lieber lieber mit Faschisten packtiert, als sich für die Arbeiter einzusetzen.

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Avatar von Melanie

"Soziale Demokratie" ist das was wir brauchen, meiner Meinung nach! Aber spätestens seit der Schröder Regierung, habe ich den Eindruck, dass die führende Liga innerhalb der Partei ihre Wurzeln komplett verdrängt hat und sich ausschließlich auf Machterhalt konzentriert! Schade!

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