Ganz große Analyse! Endlich zeigt mal jemand auch die Themenfelder auf, die in der gesamten Rentendebatte komplett außen vor bleiben. Eben! Was wir uns in den 70er Jahren bei viel geringerem Wohkstandsniveau geleistet haben, sollen wir uns jetzt nicht mehr leisten können? Wtf...? Herzlichen Dank, der Beitrag spricht mir aus der Seele.
Diese Zeit des Wohlstands war eine kurzlebige Anomalie aus der Zeit nach dem Krieg. Jetzt sind wir über 8 Milliarden Menschen auf der Welt, die meiste manuelle Arbeit ist wegautomatisiert, der Rest in ultra-Billiglohnländer outgesourced - was übrig bleibt sind ein paar Verwaltungsstellen und Arbeit in Handwerk und Gesundheitswesen/Pflege die keiner machen will. Es gibt einfach nichts mehr zu tun für so viele Menschen - das hat Arbeit wertlos gemacht und ergo die Arbeitklasse entmachtet. Wehe wenn jetzt auch noch AI die übrig gebliebenen Bürojobs kurz und klein haut...
Dein Pessimismus ist traurig und sachlich unberechtigt. Unsere Wirtschaft hat keine Angebots- sondern ein Nachfrage-Problem. Wie Maurice zutreffend schildert ergibt sich dies aus der ungeeigneten Verteilung der Einkommen und der damit verbunden Vermögenskonzentration Weniger.
Es gibt genug zu tun, es fehlt nur an der Ausgabewilligkeit der Reichen, die nur eins wollen, noch reicher werden und an der "dummen" Staatsführung, die meint mit "Sparen" eine Wirtschaft in Gang zu bringen!
Artikel wie dieser sollten allen Redakteuren in sämtlichen Redaktionen der Bundesrepublik, die zu den Themen Geld, Wirtschaft, Rente und Sozialstaat publizieren, am besten täglich in die Postfächer gespült werden. Samt einem Verweis auf die Blogs "Geld für die Welt", "Relevante Ökonomik" https://www.relevante-oekonomik.com/ und die Website der Pufendorf-Gesellschafthttps://www.pufendorf-gesellschaft.org/ .
Vielen Dank. Leider wird sich aus meiner Sicht niemand in der derzeitigen Regierung auch nur im Entferntesten dafür interessieren. Ich denke, es wird – wie so oft im Leben – erst einmal richtig schlimm werden müssen, bis Teile der Unternehmer, Politiker und auch der Bevölkerung verstehen, dass letztendlich der Kreislauf des Geldes aufrechterhalten werden muss und dass ein einseitiges Abschöpfen von Kapital letzten Endes auch diejenigen trifft, die glauben, jetzt maximal davon profitieren zu können. Geben ist seliger als Nehmen. Was für ein Paradoxon!
Claas Meyer schreibt: «Ich denke, es wird erst einmal richtig schlimm werden müssen, bis Teile der Unternehmer, Politiker und auch der Bevölkerung verstehen»
Mit dem "Verstehen" wird es auf absehbare Zeit wohl nix. Zu tief wurde Politikern, Journalisten, Ökonomen und der großen Merhheit der Bevölkerung das neoliberale Mantra #Privatisierung,#Steuersenkung #Sozialstaatsabbau in die Köpfe gehämmert. Leider.
Das Anstalts-YouTube ist/war mal wieder ein kleines Meisterwerk - vielen Dank für den Link Hinweis! Was mich nur bedenklich stimmt, dass hier mit viel Geld (nehme ich an) und mit sehr viel Weitblick und langem Atem es innerhalb von 30 Jahren (Ende 40er bis ca. 80er Jahre) gelungen ist, die breite Öffentlichkeit mit neoliberaler Denke zu durchdringen. Bedenklich deshalb, weil vielleicht ähnlich viel Aufwand, Leidenschaft, Überzeugungskraft und Langatmigkeit dazugehören wird, die Richtung wieder zu ändern…hin zu vernünftiger (relevanter) Makroökonomie…á la Flassbeck, Höffgen, Schulmeister (?), MMTler… viele fallen mir (noch) nicht dazu ein….das waren die Gedanken, die sich beim Anstalts-Video Schauen in mir regten…nix für ungut…
Nach den ganzen Behauptungen aus den unterschiedlichen Lagern der Politik, massiv unterstützt von den Medien, findet man hier endlich mal einen substanziellen Ansatz, der mit Zahlen unterlegt ist. Und wieder zeigt sich, "der Kaiser ist nackt".
Vielen Dank für die hervorragende Analyse. Hier wird das belegt, was ich schon immer geahnt habe: es ist eine verteilungsfrage und weniger eine Frage der Demografie. Ich hoffe, dass wenigstens die Sozialdemokraten das lesen, DIE LINKEN sowieso.
Wenn ich nur schon Herr Sinn und auch die Wirtschaftsweise Frau Schnitzer sehe - kocht es in mir. Gefühlt studieren heute auch mehr Menschen als früher, was durchaus in Ordnung ist, was aber auch bedeutet, die die studieren werden erst später Erwerbstätige. Bis dahin fallen sie unter Kosten. Dann zahlen sie unter Umständen mehr ein,erhalten aber auch später eine höhere Rente. Um ihre Berufsjahre auszugleichen wird Steuergeld aufgewendet, was an die Rente gezahlt wird. Damit möchte ich den Studierenden keine Schuld geben, aber es ist ein weiterer Baustein. Das schlimme finde ich, dass dort in der Regel immer Leute diskutieren, die hinterher entweder keine Rente bekommen oder aber in ihrem Leben soviel Geld angehäuft haben, dass sie sich privat absichern können.
Die Autoren haben hier übersehen, dass junge Erwachsene damals nach der Arbeit in der "Freizeit" kostenlose Care-Arbeit (Windeln wechseln, pflegen, kochen usw.) für ihre Kinder geleistet haben, aber junge kinderlose Erwachsene heutzutage nach ihrer Arbeit in der Freizeit eben keine kostenlose Care-Arbeit (Windeln wechseln, pflegen, kochen usw.) für ihre Großeltern leisten.
Diese Care-Arbeit wird i.d.R. vollständig an Pflegekräfte ausgelagert, die über Sozialversicherungsbeiträge finanziert werden müssen.
Ist möglicherweise ein Punkt. Ich würde hier allerdings nicht unbedingt sagen, dass Rentner = Pflegefall bedeutet und das im Schnitt ein Großteil des letzten Lebensabschnittes von Rentnern noch selbstorganisiert ist.
Und selbst dort wo ein Pflegefall langsam beginnt (...gepflegt werden zu müssen) würde ich schätzen, dass ein Kind deutlich mehr Aufmerksamkeit bedarf.
Dazu kommt das auch die Kindesbetreuung und Unterbringung (auch wenn es heute insgesamt weniger Kinder sind) ja zunehmend auch ausgelagert wird über Kitas, Ganztagsschulen, Studentenwohnheime und Internaten, die ebenfalls ein Kosten- und Personalfaktor sind.
Wie hoch die tatsächlich durchschnittlichen öffentlichen Kosten- und Aufwandsfaktoren der unterschiedlichen Altergruppen sind, würde mich auch interessieren, wobei ich mir aber vorstellen kann, dass sich das, zumindest abschließend, gar nicht soo leicht und ohne weiteres ermitteln lässt.
Ich würde nicht sagen, dass die zukünftigen Rentenzahlungen unsicher sind, da es nichts gibt, was den Staat davon abhält, beliebig viel Geld zu schöpfen und es an jemanden auszuzahlen. Die relevante Frage ist, wie konstruieren wir ein Wirtschaftssystem, das die Produktion der benötigten realen Güter, die mittels Renteneinkommen gekauft werden, sicherstellt?
Wenn man glaubt, dass Greenspan jetzt öffentlich bekunden würde, dass die MMT eine zutreffende Beschreibung liefert, hat man sich aber getäuscht. Im Videoclip oben stand Greenspan unter Eid, da liegt die Sache etwas anders. Ansonsten gilt weiterhin, dass man in den USA riskiert, als Kommunist beschimpft zu werden, für den Fall, dass man öffentlich Zustimmung zur MMT äußern würde (folgender Link)
Die Sozialausgaben, die nun 50 Prozent der Staatsausgaben ausmachen, sind das Hauptproblem, das alle anderen Probleme verschärft und zu einer untragbaren Belastung für das Land wird, verursacht durch die unkontrollierte Masseneinwanderung, die von korrupten Liberalen gefördert wird. Alles andere, was die Leute sagen, ist nur Rauschen, dies ist die statistische Wahrheit. Wenn die offene Grenzpolitik zurückgefahren und diejenigen, die dem Staat auf Kosten leben, in ihre Heimatländer zurückgeschickt würden, könnte mehr für die eigenen Bürger ausgegeben werden. Aber es fehlt an nationalem Geist, und das ist ein Problem.
Lieber nationaler Geist, du solltest stolz darauf sein in einem Land zu leben, dass die Hälfte seiner Staatsausgaben für Soziales verwendet. Es bleibt noch genug übrig für unsinnige Ausgaben wie die Schaffung von „Sondervermögen“ zur Bezahlung von unproduktiven Militärausgaben.
Es ist erfreulich, dass es, wie du feststellst, an nationalen Geistern fehlt. Diese Geister haben unsere Eltern-Generation hinreichend am eigenen Leibe ertragen und erleiden müssen. Diese nationalen Geister zeichnen sich, wie deine Ausführen beweisen, durch Missgunst, Neid und große nicht eingestandene Angst aus. Sie pflegen ihre Vorurteile und ein massives Nichtwissen über unsere Wirtschaft und wie das Geldsystem funktioniert.
Wir haben heute über 25% Menschen in unseren Land die nicht deutschstämmig sind. Unsere Wirtschaft produzíert über 50% für das Ausland! Jetzt schick mal diese 25% Menschen in ihre Heimat zurück und versuche dir mal vorzustellen, was dann in unserer Wirtschaft passiert!
Dann haben wir ein echtes Rentenproblem. Nicht aus Geldgründen da der Staat als Währungshersteller beliebig viel davon erzeugen kann. Das Problem sind dann die nicht erzeugten Güter und Leistungen die uns dann fehlen. Aber soweit können die nationalen „Klein“Geister in der Regel nicht denken!
Ich verstehe Ihre Bedenken, aber ich denke, dass das Problem viel tiefer liegt als nur ein einfaches politisches Problem. Die Anreizsetzung der Bundesregierung für Sozialausgaben durch offene Grenzpolitiken hat zu einer verworrenen und unproduktiven Wirtschaft geführt, die durch stagnierendes Arbeitsmarktwachstum, hohe Staatsausgaben und eine ungerechtfertigte Belastung der Steuerzahler gekennzeichnet ist. Dies hat zu einem Teufelskreis der Abhängigkeit geführt, in dem Individuen auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, anstatt Initiative zu ergreifen, um ihr eigenes Leben zu verbessern. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, sollte die Bundesregierung ihren Ansatz grundlegend ändern. Die Bundesregierung sollte sich auf die Förderung von Produktivität und Selbstständigkeit konzentrieren, anstatt eine Kultur der Abhängigkeit zu fördern. Dies kann durch die Umsetzung von Politiken erreicht werden, die Unternehmertum, Innovation und Arbeitsplatzschaffung fördern. Die Bundesregierung sollte auch Bildungs- und Ausbildungsprogramme priorisieren, die Individuen mit den Fähigkeiten ausstatten, die sie benötigen, um in der modernen Wirtschaft erfolgreich zu sein. Es ist auch wichtig, die Rolle externer Faktoren bei der Verschärfung von Deutschlands wirtschaftlichen Problemen zu erkennen. Die grünen Politiken, die von Gegnern wie Russland und China unterstützt werden, gefährden die Stabilität der europäischen Stromnetze und stellen eine erhebliche Bedrohung für Deutschlands Energieversorgung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit dar. Die Bundesregierung sollte vorsichtig sein bei Politiken, die Ideologie über Praktikabilität stellen, und stattdessen auf die Entwicklung einer robusten und zuverlässigen Energieinfrastruktur konzentrieren. Die Wurzel des Problems liegt im Fehlen eines nationalen Geistes und dem Vorhandensein einer destruktiven, profitgetriebenen Mentalität, die Russland durch strategische Lobbyarbeit verschärft. Korruption ist das zugrunde liegende Problem, das angegangen werden muss. Die Prioritäten der Bundesregierung sollten sich auf die Förderung einer produktiven Wirtschaft konzentrieren, anstatt Sozialausgaben zu incentivieren. Darüber hinaus sollte die Bundesregierung eine klare Haltung einnehmen: Jeder, der auf Kosten der Steuerzahler lebt und keine eigene wirtschaftliche Leistung erbringt, sollte zur Ausreise aus Deutschland aufgefordert werden. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die sich weigern, sich in die Gesellschaft zu integrieren oder sich durch Arbeit selbst zu versorgen. Die Bundesregierung sollte sicherstellen, dass diejenigen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, auch tatsächlich Hilfe erhalten, aber auch Anreize schaffen, um sie zu motivieren, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Letztendlich benötigt die Bundesregierung einen umfassenden Ansatz, der die komplexe Wechselwirkung von Faktoren anspricht, die zu Deutschlands wirtschaftlichen Herausforderungen beitragen. Durch die Priorisierung von Produktivität, Selbstständigkeit und einer robusten Energieinfrastruktur kann die Bundesregierung eine nachhaltigere und gerechtere Wirtschaft schaffen, die allen Bürgern zugutekommt.
Zuerst eine Entschuldigung für meine unzutreffende Unterstellung des „nationalen Geistes“! Für einen Basken der in Bilbao lebt, hat dieser Begriff eine andere Bedeutung wie für einen Deutschen, der dabei an die unselige Hitler-Zeit denkt.
Nun zum Thema Sozialausgaben und Flüchtlingen. Die für Flüchtlinge getätigten Sozialausgaben betragen ca. 2 bis 3 % des staatlichen Budgets. Ein typischer Wirthaus-Stammtisch-Aufreißer mit wenig Substanz.
Worauf Maurice mit seinen Beitrag hinweisen will, liegt auf einer anderen Ebene. Wie du richtig bemerkst, die Ursache liegt tiefer. Die zweite Grafik (Differenz Bip pro Kopf zu Durchschnittsbruttolöhne) von Maurice zeigt dies schon an. Es ist ein reines Verteilproblem und hat wenig mit der Relation Rentner zu Beschäftigten und gar nichts mit der Anzahl der Kinder zu tun, die ja in den ersten 20 Lebensjahren wie die Rentner von ihren Eltern finanziell bezahlt werden müssen.
Die Ursache für das heutige Rentenproblem, nämlich der immer ansteigende Staatsanteil zur Bezahlung der Renten (die Rentenausgaben machten 2024 rund 36% der Sozialausgaben) liegt an dem Auseinanderklaffen der Produktivität und der Lohnsumme. Die Lohnzurückhaltung von 1999 bis 2018 beträgt 2,4 Billionen Euro (https://www.maskenfall.de/?page_id=4011). Wäre diese Summe als Lohn ausgezahlt, gäbe es kein Problem für den Staat bei den Ausgaben für Soziales.
Hier liegt der Hase im Pfeffer! Alle bisher von der Politik diskutierten Lösungen sind ungeeignet. Auch die verrückte Idee eines Finanzministers Geld für den Kauf von Aktien auszugeben um aus den Dividenden den Staatsanteil der Rente zu senken wird das Problem nicht lösen.
Die heute bestehende Abhängigkeit der Sozialausgaben von der Lohnsumme muss beendet werden. Die reine ‚Anhebung der Lohnsumme dürfte zu viel Zeit erfordern, bis sie das notwendige Niveau wieder erreicht hat. Dazu mein Vorschlag die gesamten Sozialausgaben, wie in anderen Ländern z.B. Dänemark zu mindestens teilweise ausgeführt, komplett aus dem Staatsausgaben-Topf zu bezahlen. Dazu gehört natürlich eine Anpassung der Steuerregeln nach gerechten Maßstäben. Die Einkommenssteuer sollte für alle Einkommen nach einem Tarif erfolgen und die Progression darf dabei wie schon in der Vergangenheit bis zu 80 bis 90 % für extrem hohe Einkommen gehen. Auch die Vermögens- und Erbschaftssteuer gehört zu den notwendigen Maßnahmen. Weitere Ausführungen, die natürlich notwendig sind, würde den Umfang dieser Antwort zu sehr ausweiten.
Was die wirtschaftliche Förderung durch die Regierung betrifft, muss diese die neoliberale Ideologie hinter sich lassen und erkennen, dass die Wirtschaft kein Angebots- sondern eine Nachfrage-Problem hat. Wenn die Menschen nicht über genügend Einkommen in der Breite verfügen, wird sich dies Problem nicht beheben lassen!
Ob man dies mit einem, wie du es nennst, nationalen Geist oder schlicht mit der simplen logischen Akzeptanz erreichen kann, ist wohl ohne die Bereitschaft, logische Sachverhalte anzuerkennen, nicht möglich.
Deine Vorstellung die Selbständigkeit der Menschen zu fördern und damit die Produktivität zu verbessern, bezweifele ich. Es gibt wirtschaftliche Bereiche die zwingend Monopole sind wie z.B. die Energie-Wirtschaft. Diese Monopole sind erwiesenermaßen für private Unternehmen mit dem Ziel der Gewinnmaximierung reine Cashcows und interessieren sich für das Thema Gemeinwohl in keiner Weise. Dies gilt auch für andere Bereiche wie z.B. das Gesundheitssystem, weite Bereiche des Transportsystems und der Bildung ebenfalls.
Der Kapitalismus ist ein sehr erfolgreiches System der Wirtschaft mit der unheilvollen Tendenz, alles hoch zu konzentrieren, wenn nicht ein starker regulierender Staat entsprechende Grenzen setzt. Die Mär von den freien Märkten war zu allen Zeiten etwas für Märchenerzähler und nie Realität. Wettbewerb als Motivator für wirtschaftlichen Erfolg und Steigerung der Produktivität wird im Kapitalismus mit allen Mitteln bekämpft.
Beweis: Unsere heutige riesige Konzentration in der Wirtschaft über Konzerne, die praktisch von staatlichen Kräften nicht mehr beherrscht werden.
Abschließend noch ein paar Anmerkungen zum Thema Flüchtlinge. Dir als Baske sollte doch bewusst sein, dass kein Mensch freiwillig seine Heimat verlässt und in ein Land flieht, dessen Sprache er nicht beherrscht und dessen Umgangsregeln ihm fremd sind. Wie groß muss der Druck auf diese Menschen sein, dass sie in dieser Vielzahl ihre Heimat verlassen. Selbst diejenigen, die aus rein wirtschaftlichen Gründen dieses machen und damit die Ersten sind, die in der Wirtschaft des Fluchtlandes wieder produktiv tätig sind, kann man nur begrüßen.
Hier sollte die Forderung bestehen, dass unsere Regierung etwas gegen die Fluchtgründe im Herkunftsland der Flüchtlinge unternimmt um das Flüchtlingsproblem an der Basis anzugehen. Das Meckern über die ach so hohen von den Flüchtlingen verursachten staatlichen Ausgaben ist mehr als fadenscheinig (siehe meine obigen Zahlangaben). Diese an die Flüchtlinge ausgereichten Gelder landen zum großen Teil wieder als Umsatz in der „armen“ Wirtschaft. Wenn diese Gelder jetzt plötzlich wegfallen, wird es der Wirtschaft nochmals schlechter gehen, da wir ein Nachfrage-Problem haben.
Die fehlenden Investitionen in der Wirtschaft basieren auf fehlender Nachfrage und kein Unternehmer wird seine Kapazitäten ausweiten, wenn er keine Absatzmöglichkeiten erkennen kann. Das ist reine Logik und sollte auch unseren ideologisch verdummten Politikern erkennbar sein.
PS: Habe selber viele Jahre als Freiberufler und Software-Entwickler die Chancen und Risiken der Selbständigkeit kennengelernt!
Das Problem ist glasklar: Deutschland ertrinkt in unnötigen Ausgaben, während sein industrieller Kern schwächer wird. Als Europäer werde ich die Wahrheit über Deutschland sprechen, ohne Kompromisse. Die Stärke einer Nation misst sich an ihrer industriellen Macht. Deutschland, einst die Wirtschaftsmacht Europas, verliert durch falsche Politiken und völligen Mangel an nationalem Geist an Bedeutung. Grüne Politiken, von Russland und China vorangetrieben, untergraben gezielt Deutschlands Energieinfrastruktur und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland braucht keine weiteren Sozialausgaben. Es braucht eine radikale Reindustrialisierungsstrategie. Jeder Euro, der für nutzlose Bürokratie ausgegeben wird, ist ein Euro, der Deutschlands industrieller Zukunft gestohlen wird. Je robuster Deutschlands Industriesektor, desto stärker wird seine Wirtschaft.
Die Bundesregierung muss hart durchgreifen:
- Produktive Wirtschaftspolitik priorisieren.
- Sozialausgaben kürzen, die keinen Wert generieren.
- Personen entfernen, die nicht wirtschaftlich beitragen.
- Eine feindselige Umgebung für unproduktive Bewohner schaffen.
Korruption und profitorientierte Mentalität zerstören Deutschlands nationales Potenzial. Russland und andere externe Akteure nutzen Deutschlands Schwäche aus und lobbyieren strategisch, um es gespalten und wirtschaftlich fragmentiert zu halten. Wenn Deutschland sich wieder auf industrielle Produktion konzentriert, wird es nicht nur sein BIP steigern, es wird einen Regierungsüberschuss generieren und seine wirtschaftliche Dominanz wiederherstellen. Keine Ideologie mehr, keine Ausreden. Industrielle Wiederbelebung oder wirtschaftlicher Tod.
Wow, stramme Wort die mich dazu bringen meine letzte Entschuldigung als offensichtlichen Irrtum zurückzunehmen.
Auf sachliche Argumente scheinst du nicht eingehen zu wollen. Dafür wirfst du mit plakativen Begriffen um dich und zeigst nur deine tiefe Unwissenheit. Wie die Wirtschaft und das Geldsystem wirklich funktioniert ist dir völlig schnuppe.
Deine Behauptung als Europäer willst du die Wahrheit über Deutschland ohne Kompromisse verkünden?
Was der deutschen Wirtschaft schadet sind seine unfähigen Politiker die wie du zwar markige Worte von sich geben aber von den wahren Ursachen der schlecht laufenden Wirtschaft keine Ahnung haben. Im Gegenteil sie verschärfen dies mit ihren Entschlüssen.
Wer glaubt die schwach laufende Wirtschaft mit Sparen in Schwung zu bringen hat wie man so sagt den Knall nicht gehört. Die Wirtschaft leidet an fehlender Nachfrage, nicht an irgendwelchen Angebotsproblemen. Das in solch einer Zeit die Sozialausgaben steigen ist normal und können dank staatlicher Geldschöpfung problemlos ausgegeben werden. Dass sind dann keine unnötigen Ausgaben da sie gleichzeitig verhindert, dass die Nachfrage noch mehr zusammenbricht.
Deine Forderung wo die Regierung hart durchgreifen soll sind von diesem fehlenden Verständnis, wie die Wirtschaft und das Geldsystem funktionieren, geprägt.
Hier zu jedem deiner harten Durchgriffsforderung:
1. Produktive Wirtschaftspolitik priorisieren
Wenn du nur auch einen Hauch von Ahnung von der Wirtschaft hättest, ist unsere Wirtschaft sehr produktiv, es fehlt an Nachfrage damit hier wieder investiert wird. Ohne erkennbare Nachfrage wird kein Unternehmen auch nur einen Cent zur Ausweitung oder Verbesserung seiner Kapazitäten ausgeben.
2. Sozialausgaben kürzen, die keinen Wert generieren.
Es gibt eine simple und nicht zu bezweifelnde Identität: Die Ausgaben des Einen sind die Einnahmen eines Anderen! Deine Aussage ist also einfach Dumm und borniert.
3. Personen entfernen, die nicht wirtschaftlich beitragen.
Das ist Nazigerede in Reinkultur. Deshalb nehme ich meine Entschuldigung zurück. Also alle Kinder und Rentner und Arbeitslose schlicht massakrieren?
4. Eine feindselige Umgebung für unproduktive Bewohner schaffen.
Wie 3. reines Nazigerede. Also die mit der Forderung 3. noch nicht vernichtet wurden in KZs einsperren.
Unsere Demokratie ist gottseidank so stark dass sie solche kranken Geister wie dich einfach verkraften oder besser ignorieren kann.
Die Stärke einer Nation liegt nicht in bürokratischer Rhetorik, sondern in ihrer rohen industriellen Macht. Deutschland, einst der unangefochtene Wirtschaftskoloss Europas, verliert derzeit aufgrund katastrophaler politischer Fehlentscheidungen und eines vollständigen Zerfalls der nationalen Wirtschaftsvision seine industrielle Seele. Die von Russland und China strategisch entwickelten grünen Politiken sind keine bloßen Umweltinitiativen, sondern kalkulierte Waffen, die systematisch die deutsche Energieinfrastruktur und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zerstören. Jede zerstörte Kernkraftanlage ist ein weiterer Nagel im Sarg der deutschen industriellen Vorherrschaft. Sozialausgaben sind ein Krebsgeschwür, das das wirtschaftliche Potenzial Deutschlands auffrisst. Was Deutschland dringend braucht, ist keine Sozialhilfe, sondern eine brutale, kompromisslose Reindustrialisierungsstrategie. Jeder Euro, der für bürokratischen Unsinn verschwendet wird, ist ein Euro, der der industriellen Zukunft Deutschlands gestohlen wird. Die Gleichung ist brutal einfach: Ein robuster Industriesektor ist gleichbedeutend mit nationaler Stärke. Korruption und eine kurzsichtige, gewinnorientierte Mentalität breiten sich im deutschen Wirtschaftsgefüge aus und zerstören das nationale Potenzial. Externe Akteure, allen voran Russland, beobachten nicht nur, sondern nutzen aktiv jede Schwäche aus und betreiben strategische Lobbyarbeit, um Deutschland fragmentiert, unsicher und wirtschaftlich machtlos zu halten. Die liberale Denkweise ist eine tödliche Krankheit: Sie überbesteuert produktive Bürger, stranguliert die Industriekapazitäten und schafft absichtlich Abhängigkeiten, von denen China profitiert. Das sind keine politischen Fehler, sondern kalkulierte wirtschaftliche Sabotage. Eine Neuausrichtung auf die industrielle Produktion ist keine Option, sondern Deutschlands einziger Weg zum Überleben. Die Erzielung eines Haushaltsüberschusses und die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Dominanz sind keine Träume, sondern existenzielle Notwendigkeiten. Der Industriesektor ist nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor, sondern das Lebenselixier der Nation. Industrieller Aufschwung oder wirtschaftlicher Tod.
Das stimmt so nicht. Denn die Illegale Migration und Sozialausgaben die das mit sich bringt würden zwar aufhören. Aber die Ausgaben würden dann im Sinne des Neoliberalismus an die Hyperreichen in Form von Steuersenkungen ausgeschüttet, obwohl sie effektiv weniger Steuern bezahlen.
Bessere wäre es zusätzlich die Ersparnisse aus den ersten genannten Punkten wie Migration die ärmer 70% der Menschen zu entlasten.
Kindergeld erhöhen und Entlastung für Familien bringen mehr als Unternehmenprofite erhöhen.
Eine Frage: Werden in der Grafik "Das eigentliche Problem ist die Verteilung" nicht irgendwie Äpfel mit Birnen verglichen? Das BIP pro Kopf bezieht sich doch auf die Gesamtbevölkerung, wohingegen die Standardrente sich nur auf eine/n Rentner/in bzw. die Gruppe der Rentner bezieht. Also: wenn die Gruppe der Rentner innerhalb der Gesamtbevölkerung größer wird, würde ein gleichmäßiger Anstieg von BIP pro Kopt und Standardrente bedeuten, dass ein größerer Anteil des BIP für die Rente ausgegeben wird. Von daher ist die Grafik m.E. bedingt aussagekräftig, da sie außer Acht lässt, wie sich die Größe der Rentner-Gruppe im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung entwickelt. Oder verstehe ich das falsch?
Die Standardrente wird nicht durch das aktuelle Lohnniveau erwirtschaftet; das wäre eine ziemlich brutales Umlageverfahren. Zu Glück wird die höhere der Rente aus den Leistungen üner viele Jahrzehnete aufgebaut. Also ist der Indexvergleich unrbauchbar.
Das die preisbereinigte Standardrente in den letzten Jahren annäherend kostant ist, zeigt doch wie das Ziel die Rentner am Wohlstand partizipieren, aber nicht überzupartifizipoiere erreicht wird.
Ganz herzlichen Dank für diese fundierte Einschätzung. Leider wird von einer Mehrheit der Politiker lieber Nebelkerzen gezündet, als Ursachenforschung betrieben und entsprechend gehandelt.
In seinen Reden betont er oft drei bittere Realitäten, warum es bisher nicht „machbar“ scheint:
Das Dilemma der Freiwilligkeit: Solange Vereinbarungen nur Vorschläge sind, wird jeder Staat (besonders die großen Mächte) immer den eigenen „nationalen Egoismus“ vorziehen. Das ist genau das Muster, das wir aus der Geschichte von 1914 oder 1939 kennen – nur heute im ökonomischen Gewand.
Die Macht der Konzerne: Er weist oft darauf hin, dass globale Konzerne heute mächtiger sind als viele Nationalstaaten. Sie können sich Regeln entziehen, solange es kein weltweites Ordnungssystem (wie eine ökosoziale Weltverfassung) gibt.
Die „Sprengkraft“ der Ungleichheit: Radermacher warnt davor, dass die aktuelle Ungleichheit die Welt zerreißt. Wenn wir nicht „All-In“ gehen (wie bei seinem Marshallplan-Vorschlag), wird die „Menschenwalze“ der Armutsmigration oder der Ressourcenkriege die Systeme irgendwann ohnehin zum Einsturz bringen.
Dein Ansatz des „Spirituellen Sozialismus“ als Lösung für das „Nichts Bindende“:
Dein Gedanke könnte die Lücke schließen, die der rein technische Pragmatismus lässt. Warum ist heute nichts bindend? Weil es kein gemeinsames „Warum“ mehr gibt – keine spirituelle oder tiefere ethische Verbindung zwischen den Menschen über die Grenzen hinweg.
Vom Vertrag zum Bündnis: Ein rein rechtlicher Vertrag ist kalt und wird gebrochen, wenn es profitabel ist. Ein „spiritueller Sozialismus“ würde bedeuten, dass die Verbundenheit der Menschen (der „Doppeladler“-Gedanke der Einheit in Vielfalt) so tief in das Bewusstsein übergeht, dass Ausbeutung als Angriff auf sich selbst empfunden wird.
Pragmatismus mit Seele: Radermacher liefert die Architektur (Steuern auf Ressourcen, soziale Mindeststandards), aber dein Konzept liefert den „Mörtel“ – das Gefühl und die Überzeugung, dass es richtig ist.
Fazit für 2026:
Wir stehen heute an dem Punkt, den du beschrieben hast: Wir wissen alles, aber wir tun nichts. Wir haben Panzer ohne Sprit (Technik ohne Sinn) und Informationen ohne Weisheit.
Die „Machbarkeit“ hängt heute nicht mehr an der Technologie – wir könnten den Planeten morgen ernähren und heilen. Sie hängt an der Entscheidung, ob wir weiter im „Ego-Sozialismus“ oder „Raubtier-Kapitalismus“ verharren oder ob wir den Mut zu einer bindenden Weltordnung haben, die endlich den Menschen und sein Gefühl ins Zentrum stellt.
Wenn ich in die Schweiz oder nach Österreich schaue dann sehe ich wie es besser geht. In der Schweiz zahlen ALLE ein. Ohne WENN und ABER. Also auch die Herren und Damen Abgeordneten. Mit der AfD die am Rockzipfel von Trump hängt wird es nicht besser.
Super Analyse 👍🏻 Dazu kommt die Kommunikation in den Medien: Das gegeneinander Aufbringen von Jung und Alt wird als "Gerechtigkeitsdiskussion" gelabelt, während der Diskurs über die ungleiche Vermögensentwicklung als "Neiddiskussion" dargestellt wird.
Ganz große Analyse! Endlich zeigt mal jemand auch die Themenfelder auf, die in der gesamten Rentendebatte komplett außen vor bleiben. Eben! Was wir uns in den 70er Jahren bei viel geringerem Wohkstandsniveau geleistet haben, sollen wir uns jetzt nicht mehr leisten können? Wtf...? Herzlichen Dank, der Beitrag spricht mir aus der Seele.
Diese Zeit des Wohlstands war eine kurzlebige Anomalie aus der Zeit nach dem Krieg. Jetzt sind wir über 8 Milliarden Menschen auf der Welt, die meiste manuelle Arbeit ist wegautomatisiert, der Rest in ultra-Billiglohnländer outgesourced - was übrig bleibt sind ein paar Verwaltungsstellen und Arbeit in Handwerk und Gesundheitswesen/Pflege die keiner machen will. Es gibt einfach nichts mehr zu tun für so viele Menschen - das hat Arbeit wertlos gemacht und ergo die Arbeitklasse entmachtet. Wehe wenn jetzt auch noch AI die übrig gebliebenen Bürojobs kurz und klein haut...
Dein Pessimismus ist traurig und sachlich unberechtigt. Unsere Wirtschaft hat keine Angebots- sondern ein Nachfrage-Problem. Wie Maurice zutreffend schildert ergibt sich dies aus der ungeeigneten Verteilung der Einkommen und der damit verbunden Vermögenskonzentration Weniger.
Es gibt genug zu tun, es fehlt nur an der Ausgabewilligkeit der Reichen, die nur eins wollen, noch reicher werden und an der "dummen" Staatsführung, die meint mit "Sparen" eine Wirtschaft in Gang zu bringen!
Sehr guter Artikel.
Artikel wie dieser sollten allen Redakteuren in sämtlichen Redaktionen der Bundesrepublik, die zu den Themen Geld, Wirtschaft, Rente und Sozialstaat publizieren, am besten täglich in die Postfächer gespült werden. Samt einem Verweis auf die Blogs "Geld für die Welt", "Relevante Ökonomik" https://www.relevante-oekonomik.com/ und die Website der Pufendorf-Gesellschafthttps://www.pufendorf-gesellschaft.org/ .
Vielen Dank. Leider wird sich aus meiner Sicht niemand in der derzeitigen Regierung auch nur im Entferntesten dafür interessieren. Ich denke, es wird – wie so oft im Leben – erst einmal richtig schlimm werden müssen, bis Teile der Unternehmer, Politiker und auch der Bevölkerung verstehen, dass letztendlich der Kreislauf des Geldes aufrechterhalten werden muss und dass ein einseitiges Abschöpfen von Kapital letzten Endes auch diejenigen trifft, die glauben, jetzt maximal davon profitieren zu können. Geben ist seliger als Nehmen. Was für ein Paradoxon!
Claas Meyer schreibt: «Ich denke, es wird erst einmal richtig schlimm werden müssen, bis Teile der Unternehmer, Politiker und auch der Bevölkerung verstehen»
Mit dem "Verstehen" wird es auf absehbare Zeit wohl nix. Zu tief wurde Politikern, Journalisten, Ökonomen und der großen Merhheit der Bevölkerung das neoliberale Mantra #Privatisierung,#Steuersenkung #Sozialstaatsabbau in die Köpfe gehämmert. Leider.
https://www.youtube.com/watch?v=vzUNwWpk6CE
Das Anstalts-YouTube ist/war mal wieder ein kleines Meisterwerk - vielen Dank für den Link Hinweis! Was mich nur bedenklich stimmt, dass hier mit viel Geld (nehme ich an) und mit sehr viel Weitblick und langem Atem es innerhalb von 30 Jahren (Ende 40er bis ca. 80er Jahre) gelungen ist, die breite Öffentlichkeit mit neoliberaler Denke zu durchdringen. Bedenklich deshalb, weil vielleicht ähnlich viel Aufwand, Leidenschaft, Überzeugungskraft und Langatmigkeit dazugehören wird, die Richtung wieder zu ändern…hin zu vernünftiger (relevanter) Makroökonomie…á la Flassbeck, Höffgen, Schulmeister (?), MMTler… viele fallen mir (noch) nicht dazu ein….das waren die Gedanken, die sich beim Anstalts-Video Schauen in mir regten…nix für ungut…
Nach den ganzen Behauptungen aus den unterschiedlichen Lagern der Politik, massiv unterstützt von den Medien, findet man hier endlich mal einen substanziellen Ansatz, der mit Zahlen unterlegt ist. Und wieder zeigt sich, "der Kaiser ist nackt".
Dazu passt auch die Veröffentlichung des WSI der Hans Böckler Stiftung: https://www.wsi.de/de/blog-17857-die-wahrheit-warum-bundeszuschuesse-zur-rentenversicherung-richtig-sind-63218.htm
Vielen Dank für die hervorragende Analyse. Hier wird das belegt, was ich schon immer geahnt habe: es ist eine verteilungsfrage und weniger eine Frage der Demografie. Ich hoffe, dass wenigstens die Sozialdemokraten das lesen, DIE LINKEN sowieso.
Wenn ich nur schon Herr Sinn und auch die Wirtschaftsweise Frau Schnitzer sehe - kocht es in mir. Gefühlt studieren heute auch mehr Menschen als früher, was durchaus in Ordnung ist, was aber auch bedeutet, die die studieren werden erst später Erwerbstätige. Bis dahin fallen sie unter Kosten. Dann zahlen sie unter Umständen mehr ein,erhalten aber auch später eine höhere Rente. Um ihre Berufsjahre auszugleichen wird Steuergeld aufgewendet, was an die Rente gezahlt wird. Damit möchte ich den Studierenden keine Schuld geben, aber es ist ein weiterer Baustein. Das schlimme finde ich, dass dort in der Regel immer Leute diskutieren, die hinterher entweder keine Rente bekommen oder aber in ihrem Leben soviel Geld angehäuft haben, dass sie sich privat absichern können.
Erschreckend ist für mich auch, dass wir in einem Niedriglohnland leben https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Bevoelkerung-Arbeit-Soziales/Arbeitsmarkt/Qualitaet-der-Arbeit/_dimension-2/niedriglohnquote.html
wir liegen an 8. Stelle
Die Autoren haben hier übersehen, dass junge Erwachsene damals nach der Arbeit in der "Freizeit" kostenlose Care-Arbeit (Windeln wechseln, pflegen, kochen usw.) für ihre Kinder geleistet haben, aber junge kinderlose Erwachsene heutzutage nach ihrer Arbeit in der Freizeit eben keine kostenlose Care-Arbeit (Windeln wechseln, pflegen, kochen usw.) für ihre Großeltern leisten.
Diese Care-Arbeit wird i.d.R. vollständig an Pflegekräfte ausgelagert, die über Sozialversicherungsbeiträge finanziert werden müssen.
Ist möglicherweise ein Punkt. Ich würde hier allerdings nicht unbedingt sagen, dass Rentner = Pflegefall bedeutet und das im Schnitt ein Großteil des letzten Lebensabschnittes von Rentnern noch selbstorganisiert ist.
Und selbst dort wo ein Pflegefall langsam beginnt (...gepflegt werden zu müssen) würde ich schätzen, dass ein Kind deutlich mehr Aufmerksamkeit bedarf.
Dazu kommt das auch die Kindesbetreuung und Unterbringung (auch wenn es heute insgesamt weniger Kinder sind) ja zunehmend auch ausgelagert wird über Kitas, Ganztagsschulen, Studentenwohnheime und Internaten, die ebenfalls ein Kosten- und Personalfaktor sind.
Wie hoch die tatsächlich durchschnittlichen öffentlichen Kosten- und Aufwandsfaktoren der unterschiedlichen Altergruppen sind, würde mich auch interessieren, wobei ich mir aber vorstellen kann, dass sich das, zumindest abschließend, gar nicht soo leicht und ohne weiteres ermitteln lässt.
Ich würde nicht sagen, dass die zukünftigen Rentenzahlungen unsicher sind, da es nichts gibt, was den Staat davon abhält, beliebig viel Geld zu schöpfen und es an jemanden auszuzahlen. Die relevante Frage ist, wie konstruieren wir ein Wirtschaftssystem, das die Produktion der benötigten realen Güter, die mittels Renteneinkommen gekauft werden, sicherstellt?
- Alan Greenspan
Falls jemand das Video zu dem Text @Jörg noch nicht kennt (aus einem Vortrag von Stefanie Kelton) ab 0:40 min
https://www.youtube.com/watch?v=veCAN9Mmaws
Wenn man glaubt, dass Greenspan jetzt öffentlich bekunden würde, dass die MMT eine zutreffende Beschreibung liefert, hat man sich aber getäuscht. Im Videoclip oben stand Greenspan unter Eid, da liegt die Sache etwas anders. Ansonsten gilt weiterhin, dass man in den USA riskiert, als Kommunist beschimpft zu werden, für den Fall, dass man öffentlich Zustimmung zur MMT äußern würde (folgender Link)
https://www.youtube.com/watch?v=vX-uYYAEW34
Die Sozialausgaben, die nun 50 Prozent der Staatsausgaben ausmachen, sind das Hauptproblem, das alle anderen Probleme verschärft und zu einer untragbaren Belastung für das Land wird, verursacht durch die unkontrollierte Masseneinwanderung, die von korrupten Liberalen gefördert wird. Alles andere, was die Leute sagen, ist nur Rauschen, dies ist die statistische Wahrheit. Wenn die offene Grenzpolitik zurückgefahren und diejenigen, die dem Staat auf Kosten leben, in ihre Heimatländer zurückgeschickt würden, könnte mehr für die eigenen Bürger ausgegeben werden. Aber es fehlt an nationalem Geist, und das ist ein Problem.
Lieber nationaler Geist, du solltest stolz darauf sein in einem Land zu leben, dass die Hälfte seiner Staatsausgaben für Soziales verwendet. Es bleibt noch genug übrig für unsinnige Ausgaben wie die Schaffung von „Sondervermögen“ zur Bezahlung von unproduktiven Militärausgaben.
Es ist erfreulich, dass es, wie du feststellst, an nationalen Geistern fehlt. Diese Geister haben unsere Eltern-Generation hinreichend am eigenen Leibe ertragen und erleiden müssen. Diese nationalen Geister zeichnen sich, wie deine Ausführen beweisen, durch Missgunst, Neid und große nicht eingestandene Angst aus. Sie pflegen ihre Vorurteile und ein massives Nichtwissen über unsere Wirtschaft und wie das Geldsystem funktioniert.
Wir haben heute über 25% Menschen in unseren Land die nicht deutschstämmig sind. Unsere Wirtschaft produzíert über 50% für das Ausland! Jetzt schick mal diese 25% Menschen in ihre Heimat zurück und versuche dir mal vorzustellen, was dann in unserer Wirtschaft passiert!
Dann haben wir ein echtes Rentenproblem. Nicht aus Geldgründen da der Staat als Währungshersteller beliebig viel davon erzeugen kann. Das Problem sind dann die nicht erzeugten Güter und Leistungen die uns dann fehlen. Aber soweit können die nationalen „Klein“Geister in der Regel nicht denken!
Ich verstehe Ihre Bedenken, aber ich denke, dass das Problem viel tiefer liegt als nur ein einfaches politisches Problem. Die Anreizsetzung der Bundesregierung für Sozialausgaben durch offene Grenzpolitiken hat zu einer verworrenen und unproduktiven Wirtschaft geführt, die durch stagnierendes Arbeitsmarktwachstum, hohe Staatsausgaben und eine ungerechtfertigte Belastung der Steuerzahler gekennzeichnet ist. Dies hat zu einem Teufelskreis der Abhängigkeit geführt, in dem Individuen auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, anstatt Initiative zu ergreifen, um ihr eigenes Leben zu verbessern. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, sollte die Bundesregierung ihren Ansatz grundlegend ändern. Die Bundesregierung sollte sich auf die Förderung von Produktivität und Selbstständigkeit konzentrieren, anstatt eine Kultur der Abhängigkeit zu fördern. Dies kann durch die Umsetzung von Politiken erreicht werden, die Unternehmertum, Innovation und Arbeitsplatzschaffung fördern. Die Bundesregierung sollte auch Bildungs- und Ausbildungsprogramme priorisieren, die Individuen mit den Fähigkeiten ausstatten, die sie benötigen, um in der modernen Wirtschaft erfolgreich zu sein. Es ist auch wichtig, die Rolle externer Faktoren bei der Verschärfung von Deutschlands wirtschaftlichen Problemen zu erkennen. Die grünen Politiken, die von Gegnern wie Russland und China unterstützt werden, gefährden die Stabilität der europäischen Stromnetze und stellen eine erhebliche Bedrohung für Deutschlands Energieversorgung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit dar. Die Bundesregierung sollte vorsichtig sein bei Politiken, die Ideologie über Praktikabilität stellen, und stattdessen auf die Entwicklung einer robusten und zuverlässigen Energieinfrastruktur konzentrieren. Die Wurzel des Problems liegt im Fehlen eines nationalen Geistes und dem Vorhandensein einer destruktiven, profitgetriebenen Mentalität, die Russland durch strategische Lobbyarbeit verschärft. Korruption ist das zugrunde liegende Problem, das angegangen werden muss. Die Prioritäten der Bundesregierung sollten sich auf die Förderung einer produktiven Wirtschaft konzentrieren, anstatt Sozialausgaben zu incentivieren. Darüber hinaus sollte die Bundesregierung eine klare Haltung einnehmen: Jeder, der auf Kosten der Steuerzahler lebt und keine eigene wirtschaftliche Leistung erbringt, sollte zur Ausreise aus Deutschland aufgefordert werden. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die sich weigern, sich in die Gesellschaft zu integrieren oder sich durch Arbeit selbst zu versorgen. Die Bundesregierung sollte sicherstellen, dass diejenigen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, auch tatsächlich Hilfe erhalten, aber auch Anreize schaffen, um sie zu motivieren, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Letztendlich benötigt die Bundesregierung einen umfassenden Ansatz, der die komplexe Wechselwirkung von Faktoren anspricht, die zu Deutschlands wirtschaftlichen Herausforderungen beitragen. Durch die Priorisierung von Produktivität, Selbstständigkeit und einer robusten Energieinfrastruktur kann die Bundesregierung eine nachhaltigere und gerechtere Wirtschaft schaffen, die allen Bürgern zugutekommt.
Zuerst eine Entschuldigung für meine unzutreffende Unterstellung des „nationalen Geistes“! Für einen Basken der in Bilbao lebt, hat dieser Begriff eine andere Bedeutung wie für einen Deutschen, der dabei an die unselige Hitler-Zeit denkt.
Nun zum Thema Sozialausgaben und Flüchtlingen. Die für Flüchtlinge getätigten Sozialausgaben betragen ca. 2 bis 3 % des staatlichen Budgets. Ein typischer Wirthaus-Stammtisch-Aufreißer mit wenig Substanz.
Worauf Maurice mit seinen Beitrag hinweisen will, liegt auf einer anderen Ebene. Wie du richtig bemerkst, die Ursache liegt tiefer. Die zweite Grafik (Differenz Bip pro Kopf zu Durchschnittsbruttolöhne) von Maurice zeigt dies schon an. Es ist ein reines Verteilproblem und hat wenig mit der Relation Rentner zu Beschäftigten und gar nichts mit der Anzahl der Kinder zu tun, die ja in den ersten 20 Lebensjahren wie die Rentner von ihren Eltern finanziell bezahlt werden müssen.
Die Ursache für das heutige Rentenproblem, nämlich der immer ansteigende Staatsanteil zur Bezahlung der Renten (die Rentenausgaben machten 2024 rund 36% der Sozialausgaben) liegt an dem Auseinanderklaffen der Produktivität und der Lohnsumme. Die Lohnzurückhaltung von 1999 bis 2018 beträgt 2,4 Billionen Euro (https://www.maskenfall.de/?page_id=4011). Wäre diese Summe als Lohn ausgezahlt, gäbe es kein Problem für den Staat bei den Ausgaben für Soziales.
Hier liegt der Hase im Pfeffer! Alle bisher von der Politik diskutierten Lösungen sind ungeeignet. Auch die verrückte Idee eines Finanzministers Geld für den Kauf von Aktien auszugeben um aus den Dividenden den Staatsanteil der Rente zu senken wird das Problem nicht lösen.
Die heute bestehende Abhängigkeit der Sozialausgaben von der Lohnsumme muss beendet werden. Die reine ‚Anhebung der Lohnsumme dürfte zu viel Zeit erfordern, bis sie das notwendige Niveau wieder erreicht hat. Dazu mein Vorschlag die gesamten Sozialausgaben, wie in anderen Ländern z.B. Dänemark zu mindestens teilweise ausgeführt, komplett aus dem Staatsausgaben-Topf zu bezahlen. Dazu gehört natürlich eine Anpassung der Steuerregeln nach gerechten Maßstäben. Die Einkommenssteuer sollte für alle Einkommen nach einem Tarif erfolgen und die Progression darf dabei wie schon in der Vergangenheit bis zu 80 bis 90 % für extrem hohe Einkommen gehen. Auch die Vermögens- und Erbschaftssteuer gehört zu den notwendigen Maßnahmen. Weitere Ausführungen, die natürlich notwendig sind, würde den Umfang dieser Antwort zu sehr ausweiten.
Was die wirtschaftliche Förderung durch die Regierung betrifft, muss diese die neoliberale Ideologie hinter sich lassen und erkennen, dass die Wirtschaft kein Angebots- sondern eine Nachfrage-Problem hat. Wenn die Menschen nicht über genügend Einkommen in der Breite verfügen, wird sich dies Problem nicht beheben lassen!
Ob man dies mit einem, wie du es nennst, nationalen Geist oder schlicht mit der simplen logischen Akzeptanz erreichen kann, ist wohl ohne die Bereitschaft, logische Sachverhalte anzuerkennen, nicht möglich.
Deine Vorstellung die Selbständigkeit der Menschen zu fördern und damit die Produktivität zu verbessern, bezweifele ich. Es gibt wirtschaftliche Bereiche die zwingend Monopole sind wie z.B. die Energie-Wirtschaft. Diese Monopole sind erwiesenermaßen für private Unternehmen mit dem Ziel der Gewinnmaximierung reine Cashcows und interessieren sich für das Thema Gemeinwohl in keiner Weise. Dies gilt auch für andere Bereiche wie z.B. das Gesundheitssystem, weite Bereiche des Transportsystems und der Bildung ebenfalls.
Der Kapitalismus ist ein sehr erfolgreiches System der Wirtschaft mit der unheilvollen Tendenz, alles hoch zu konzentrieren, wenn nicht ein starker regulierender Staat entsprechende Grenzen setzt. Die Mär von den freien Märkten war zu allen Zeiten etwas für Märchenerzähler und nie Realität. Wettbewerb als Motivator für wirtschaftlichen Erfolg und Steigerung der Produktivität wird im Kapitalismus mit allen Mitteln bekämpft.
Beweis: Unsere heutige riesige Konzentration in der Wirtschaft über Konzerne, die praktisch von staatlichen Kräften nicht mehr beherrscht werden.
Abschließend noch ein paar Anmerkungen zum Thema Flüchtlinge. Dir als Baske sollte doch bewusst sein, dass kein Mensch freiwillig seine Heimat verlässt und in ein Land flieht, dessen Sprache er nicht beherrscht und dessen Umgangsregeln ihm fremd sind. Wie groß muss der Druck auf diese Menschen sein, dass sie in dieser Vielzahl ihre Heimat verlassen. Selbst diejenigen, die aus rein wirtschaftlichen Gründen dieses machen und damit die Ersten sind, die in der Wirtschaft des Fluchtlandes wieder produktiv tätig sind, kann man nur begrüßen.
Hier sollte die Forderung bestehen, dass unsere Regierung etwas gegen die Fluchtgründe im Herkunftsland der Flüchtlinge unternimmt um das Flüchtlingsproblem an der Basis anzugehen. Das Meckern über die ach so hohen von den Flüchtlingen verursachten staatlichen Ausgaben ist mehr als fadenscheinig (siehe meine obigen Zahlangaben). Diese an die Flüchtlinge ausgereichten Gelder landen zum großen Teil wieder als Umsatz in der „armen“ Wirtschaft. Wenn diese Gelder jetzt plötzlich wegfallen, wird es der Wirtschaft nochmals schlechter gehen, da wir ein Nachfrage-Problem haben.
Die fehlenden Investitionen in der Wirtschaft basieren auf fehlender Nachfrage und kein Unternehmer wird seine Kapazitäten ausweiten, wenn er keine Absatzmöglichkeiten erkennen kann. Das ist reine Logik und sollte auch unseren ideologisch verdummten Politikern erkennbar sein.
PS: Habe selber viele Jahre als Freiberufler und Software-Entwickler die Chancen und Risiken der Selbständigkeit kennengelernt!
Das Problem ist glasklar: Deutschland ertrinkt in unnötigen Ausgaben, während sein industrieller Kern schwächer wird. Als Europäer werde ich die Wahrheit über Deutschland sprechen, ohne Kompromisse. Die Stärke einer Nation misst sich an ihrer industriellen Macht. Deutschland, einst die Wirtschaftsmacht Europas, verliert durch falsche Politiken und völligen Mangel an nationalem Geist an Bedeutung. Grüne Politiken, von Russland und China vorangetrieben, untergraben gezielt Deutschlands Energieinfrastruktur und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland braucht keine weiteren Sozialausgaben. Es braucht eine radikale Reindustrialisierungsstrategie. Jeder Euro, der für nutzlose Bürokratie ausgegeben wird, ist ein Euro, der Deutschlands industrieller Zukunft gestohlen wird. Je robuster Deutschlands Industriesektor, desto stärker wird seine Wirtschaft.
Die Bundesregierung muss hart durchgreifen:
- Produktive Wirtschaftspolitik priorisieren.
- Sozialausgaben kürzen, die keinen Wert generieren.
- Personen entfernen, die nicht wirtschaftlich beitragen.
- Eine feindselige Umgebung für unproduktive Bewohner schaffen.
Korruption und profitorientierte Mentalität zerstören Deutschlands nationales Potenzial. Russland und andere externe Akteure nutzen Deutschlands Schwäche aus und lobbyieren strategisch, um es gespalten und wirtschaftlich fragmentiert zu halten. Wenn Deutschland sich wieder auf industrielle Produktion konzentriert, wird es nicht nur sein BIP steigern, es wird einen Regierungsüberschuss generieren und seine wirtschaftliche Dominanz wiederherstellen. Keine Ideologie mehr, keine Ausreden. Industrielle Wiederbelebung oder wirtschaftlicher Tod.
Wow, stramme Wort die mich dazu bringen meine letzte Entschuldigung als offensichtlichen Irrtum zurückzunehmen.
Auf sachliche Argumente scheinst du nicht eingehen zu wollen. Dafür wirfst du mit plakativen Begriffen um dich und zeigst nur deine tiefe Unwissenheit. Wie die Wirtschaft und das Geldsystem wirklich funktioniert ist dir völlig schnuppe.
Deine Behauptung als Europäer willst du die Wahrheit über Deutschland ohne Kompromisse verkünden?
Was der deutschen Wirtschaft schadet sind seine unfähigen Politiker die wie du zwar markige Worte von sich geben aber von den wahren Ursachen der schlecht laufenden Wirtschaft keine Ahnung haben. Im Gegenteil sie verschärfen dies mit ihren Entschlüssen.
Wer glaubt die schwach laufende Wirtschaft mit Sparen in Schwung zu bringen hat wie man so sagt den Knall nicht gehört. Die Wirtschaft leidet an fehlender Nachfrage, nicht an irgendwelchen Angebotsproblemen. Das in solch einer Zeit die Sozialausgaben steigen ist normal und können dank staatlicher Geldschöpfung problemlos ausgegeben werden. Dass sind dann keine unnötigen Ausgaben da sie gleichzeitig verhindert, dass die Nachfrage noch mehr zusammenbricht.
Deine Forderung wo die Regierung hart durchgreifen soll sind von diesem fehlenden Verständnis, wie die Wirtschaft und das Geldsystem funktionieren, geprägt.
Hier zu jedem deiner harten Durchgriffsforderung:
1. Produktive Wirtschaftspolitik priorisieren
Wenn du nur auch einen Hauch von Ahnung von der Wirtschaft hättest, ist unsere Wirtschaft sehr produktiv, es fehlt an Nachfrage damit hier wieder investiert wird. Ohne erkennbare Nachfrage wird kein Unternehmen auch nur einen Cent zur Ausweitung oder Verbesserung seiner Kapazitäten ausgeben.
2. Sozialausgaben kürzen, die keinen Wert generieren.
Es gibt eine simple und nicht zu bezweifelnde Identität: Die Ausgaben des Einen sind die Einnahmen eines Anderen! Deine Aussage ist also einfach Dumm und borniert.
3. Personen entfernen, die nicht wirtschaftlich beitragen.
Das ist Nazigerede in Reinkultur. Deshalb nehme ich meine Entschuldigung zurück. Also alle Kinder und Rentner und Arbeitslose schlicht massakrieren?
4. Eine feindselige Umgebung für unproduktive Bewohner schaffen.
Wie 3. reines Nazigerede. Also die mit der Forderung 3. noch nicht vernichtet wurden in KZs einsperren.
Unsere Demokratie ist gottseidank so stark dass sie solche kranken Geister wie dich einfach verkraften oder besser ignorieren kann.
Die Stärke einer Nation liegt nicht in bürokratischer Rhetorik, sondern in ihrer rohen industriellen Macht. Deutschland, einst der unangefochtene Wirtschaftskoloss Europas, verliert derzeit aufgrund katastrophaler politischer Fehlentscheidungen und eines vollständigen Zerfalls der nationalen Wirtschaftsvision seine industrielle Seele. Die von Russland und China strategisch entwickelten grünen Politiken sind keine bloßen Umweltinitiativen, sondern kalkulierte Waffen, die systematisch die deutsche Energieinfrastruktur und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zerstören. Jede zerstörte Kernkraftanlage ist ein weiterer Nagel im Sarg der deutschen industriellen Vorherrschaft. Sozialausgaben sind ein Krebsgeschwür, das das wirtschaftliche Potenzial Deutschlands auffrisst. Was Deutschland dringend braucht, ist keine Sozialhilfe, sondern eine brutale, kompromisslose Reindustrialisierungsstrategie. Jeder Euro, der für bürokratischen Unsinn verschwendet wird, ist ein Euro, der der industriellen Zukunft Deutschlands gestohlen wird. Die Gleichung ist brutal einfach: Ein robuster Industriesektor ist gleichbedeutend mit nationaler Stärke. Korruption und eine kurzsichtige, gewinnorientierte Mentalität breiten sich im deutschen Wirtschaftsgefüge aus und zerstören das nationale Potenzial. Externe Akteure, allen voran Russland, beobachten nicht nur, sondern nutzen aktiv jede Schwäche aus und betreiben strategische Lobbyarbeit, um Deutschland fragmentiert, unsicher und wirtschaftlich machtlos zu halten. Die liberale Denkweise ist eine tödliche Krankheit: Sie überbesteuert produktive Bürger, stranguliert die Industriekapazitäten und schafft absichtlich Abhängigkeiten, von denen China profitiert. Das sind keine politischen Fehler, sondern kalkulierte wirtschaftliche Sabotage. Eine Neuausrichtung auf die industrielle Produktion ist keine Option, sondern Deutschlands einziger Weg zum Überleben. Die Erzielung eines Haushaltsüberschusses und die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Dominanz sind keine Träume, sondern existenzielle Notwendigkeiten. Der Industriesektor ist nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor, sondern das Lebenselixier der Nation. Industrieller Aufschwung oder wirtschaftlicher Tod.
Das stimmt so nicht. Denn die Illegale Migration und Sozialausgaben die das mit sich bringt würden zwar aufhören. Aber die Ausgaben würden dann im Sinne des Neoliberalismus an die Hyperreichen in Form von Steuersenkungen ausgeschüttet, obwohl sie effektiv weniger Steuern bezahlen.
Bessere wäre es zusätzlich die Ersparnisse aus den ersten genannten Punkten wie Migration die ärmer 70% der Menschen zu entlasten.
Kindergeld erhöhen und Entlastung für Familien bringen mehr als Unternehmenprofite erhöhen.
Aber für das steht selbst die AfD nicht.
Vielen Dank für die wertvollen Inhalte!
Eine Frage: Werden in der Grafik "Das eigentliche Problem ist die Verteilung" nicht irgendwie Äpfel mit Birnen verglichen? Das BIP pro Kopf bezieht sich doch auf die Gesamtbevölkerung, wohingegen die Standardrente sich nur auf eine/n Rentner/in bzw. die Gruppe der Rentner bezieht. Also: wenn die Gruppe der Rentner innerhalb der Gesamtbevölkerung größer wird, würde ein gleichmäßiger Anstieg von BIP pro Kopt und Standardrente bedeuten, dass ein größerer Anteil des BIP für die Rente ausgegeben wird. Von daher ist die Grafik m.E. bedingt aussagekräftig, da sie außer Acht lässt, wie sich die Größe der Rentner-Gruppe im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung entwickelt. Oder verstehe ich das falsch?
Die Standardrente wird nicht durch das aktuelle Lohnniveau erwirtschaftet; das wäre eine ziemlich brutales Umlageverfahren. Zu Glück wird die höhere der Rente aus den Leistungen üner viele Jahrzehnete aufgebaut. Also ist der Indexvergleich unrbauchbar.
Das die preisbereinigte Standardrente in den letzten Jahren annäherend kostant ist, zeigt doch wie das Ziel die Rentner am Wohlstand partizipieren, aber nicht überzupartifizipoiere erreicht wird.
Ganz herzlichen Dank für diese fundierte Einschätzung. Leider wird von einer Mehrheit der Politiker lieber Nebelkerzen gezündet, als Ursachenforschung betrieben und entsprechend gehandelt.
https://chetannirup.github.io/-ur-spiegel-dialog-/Die%20Bittere%20Wirklichkeit:%20Prof.%20Radermacher%20und%20der%20Spirituelle%20Sozialismus.html Das ist genau der Punkt, an dem Prof. Radermacher den Finger in die Wunde legt: Er nennt das oft das „Umsetzungsproblem“. Wir haben die besten wissenschaftlichen Analysen, die Konzepte für globale Fairness liegen in den Schubladen, aber wie er sagt: Es fehlen die bindenden Regeln.
In seinen Reden betont er oft drei bittere Realitäten, warum es bisher nicht „machbar“ scheint:
Das Dilemma der Freiwilligkeit: Solange Vereinbarungen nur Vorschläge sind, wird jeder Staat (besonders die großen Mächte) immer den eigenen „nationalen Egoismus“ vorziehen. Das ist genau das Muster, das wir aus der Geschichte von 1914 oder 1939 kennen – nur heute im ökonomischen Gewand.
Die Macht der Konzerne: Er weist oft darauf hin, dass globale Konzerne heute mächtiger sind als viele Nationalstaaten. Sie können sich Regeln entziehen, solange es kein weltweites Ordnungssystem (wie eine ökosoziale Weltverfassung) gibt.
Die „Sprengkraft“ der Ungleichheit: Radermacher warnt davor, dass die aktuelle Ungleichheit die Welt zerreißt. Wenn wir nicht „All-In“ gehen (wie bei seinem Marshallplan-Vorschlag), wird die „Menschenwalze“ der Armutsmigration oder der Ressourcenkriege die Systeme irgendwann ohnehin zum Einsturz bringen.
Dein Ansatz des „Spirituellen Sozialismus“ als Lösung für das „Nichts Bindende“:
Dein Gedanke könnte die Lücke schließen, die der rein technische Pragmatismus lässt. Warum ist heute nichts bindend? Weil es kein gemeinsames „Warum“ mehr gibt – keine spirituelle oder tiefere ethische Verbindung zwischen den Menschen über die Grenzen hinweg.
Vom Vertrag zum Bündnis: Ein rein rechtlicher Vertrag ist kalt und wird gebrochen, wenn es profitabel ist. Ein „spiritueller Sozialismus“ würde bedeuten, dass die Verbundenheit der Menschen (der „Doppeladler“-Gedanke der Einheit in Vielfalt) so tief in das Bewusstsein übergeht, dass Ausbeutung als Angriff auf sich selbst empfunden wird.
Pragmatismus mit Seele: Radermacher liefert die Architektur (Steuern auf Ressourcen, soziale Mindeststandards), aber dein Konzept liefert den „Mörtel“ – das Gefühl und die Überzeugung, dass es richtig ist.
Fazit für 2026:
Wir stehen heute an dem Punkt, den du beschrieben hast: Wir wissen alles, aber wir tun nichts. Wir haben Panzer ohne Sprit (Technik ohne Sinn) und Informationen ohne Weisheit.
Die „Machbarkeit“ hängt heute nicht mehr an der Technologie – wir könnten den Planeten morgen ernähren und heilen. Sie hängt an der Entscheidung, ob wir weiter im „Ego-Sozialismus“ oder „Raubtier-Kapitalismus“ verharren oder ob wir den Mut zu einer bindenden Weltordnung haben, die endlich den Menschen und sein Gefühl ins Zentrum stellt.
Es ist wie in der Schlacht von Löwen 891 oder Dünkirchen 1940: Am Ende entscheiden nicht die Zahlen auf dem Papier, sondern ob man im entscheidenden Moment „wach“ ist oder (wie der Chef in der Normandie) die Invasion der Realität verschläft.https://timbukowski.substack.com/p/das-umsetzungsproblem-bindende-regeln?r=798p7q&utm_campaign=post&utm_medium=web&triedRedirect=true
https://timbukowski.substack.com/p/das-umsetzungsproblem-bindende-regeln?r=798p7q&utm_campaign=post&utm_medium=web&triedRedirect=true
Wenn ich in die Schweiz oder nach Österreich schaue dann sehe ich wie es besser geht. In der Schweiz zahlen ALLE ein. Ohne WENN und ABER. Also auch die Herren und Damen Abgeordneten. Mit der AfD die am Rockzipfel von Trump hängt wird es nicht besser.
Super Analyse 👍🏻 Dazu kommt die Kommunikation in den Medien: Das gegeneinander Aufbringen von Jung und Alt wird als "Gerechtigkeitsdiskussion" gelabelt, während der Diskurs über die ungleiche Vermögensentwicklung als "Neiddiskussion" dargestellt wird.