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Avatar von Josef

Glückwunsch Maurice! Freue mich für euch! Und danke für den tollen Artikel!

Als Vater von 2 Kindern kann ich bestätigen, dass insbesondere die Situation der Kitas ein Problem darstellt.

Avatar von Laiconomics

Moin, zunächst, starker Artikel Maurice, wie es meistens der Fall ist.

Ich lebe seit 6 Jahren in Spanien und bin vor zwei Jahren Vater geworden. Ab Geburt ist der Vater verpflichtet 1,5 Monate einen sogenannten "Baja de Paternidad" zu nehmen, der einer Krankschreibung quasi gleichkommt. Hinzu kommen 2,5 Monate weiterer "Baja", der bis zum ersten Lebensjahr des Kindes genommen werden kann. Die Höhe der Leistung wird durch deine Einzahlung in die Sozialversicherung bestimmt und ist Steuerfrei. Darüber hinaus bekommt man noch zwei Wochen "Lactancia", im Falle der Mutter kann man das mit Stillzeit gleichsetzen, im Falle des Vaters ist das ein Vaterschaftsurlaub. Beides wird vom Unternehmen getragen.

Die Zeit, die ich am Anfang mit meinem Kind verbringen durfte, würde ich um nichts in der Welt eintauschen wollen. Meine Frau konnte dank all dem auch wieder früher in den Job einsteigen (haben zeitversetzt beantragt) und sogar Karrieretechnisch aufsteigen.

Wenn man keine Großeltern ums Eck wohnen hat, die auch noch sehr viel Zeit und Muße mitbringen müssen um einen zu unterstützen, wäre es ohne diese Unterstützung nahezu unmöglich Kinder hier großzuziehen. Denke in Deutschland schauts ähnlich aus und Maurice hat ja bereits die Finanzen angesprochen (keine Erhöhung des Elterngeldes seit 17 Jahren ist schon schwach). Wenn man sich folgende OECD Statistik ansieht ist in Deutschland noch einiges an Luft nach oben (glaube in DE hat sich seit 2022 nicht so viel verändert).

https://www.oecd.org/adobe/dynamicmedia/deliver/dm-aid--19c92ba7-a601-4daf-a42f-9a008ff3a11c/figure-1-duration-of-paid-maternity-leave-and-paid-paternity-leaves--april-2022.jpg?width=1886&preferwebp=true&quality=80

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